Spanische Paella Pfanne - Paellera

Damit unser Paella Rezept optimal gelingt, sollten Sie eine Paellapfanne (Paellera) für die Zubereitung benutzen. Dies ist eine runde Eisenpfanne mit zwei Henkeln und hat einen 7-12 cm hohen Rand.

Die Paellera gab dem Spanischen Nationalgericht Paella ihren Namen.

Paella-Rezept:
Wie bei vielen anderen Gerichten gibt es für eine Paella eigentlich kein eindeutiges Rezept. Es kommt rein, was da ist. Aus dem Urlaub kennt man oft eine Paella mit Meeresfrüchten. Dies ist eher eine neuere Entwicklung, aber sehr lecker. Ich mache daher nun einen Rezept-Vorschlag, der einfach, aber gut ist, da ich mit komplizierten „Kompositionen“ schon öfters „auf die Schnauze“ gefallen bin.

Zutaten für die Paella
  • Olivenöl
  • pro Person etwa 100g Hühnerbrust
  • pro Person etwa 100g Meeresfrüchte. Frisch ist lecker, aber meist Teuer. Im TK Fach im Supermarkt gibt es oft gute „Mischungen“ mit Muscheln und Tintenfischstücken. Zusätzlich noch ein Beutel Garnelenschwänze. Sollte reichen.
  • vernünfiger Paellareis. Etwa eine Tasse pro Person
  • eine passende Paellera
  • Zwiebel, bisserl Knoblauch, Paprika, ein paar Erbsen (Baut Muttern im Garten an, sonst TK, keinesfalls aus dem Glas), eine Tomate
  • Safran-Fäden (1g pro 4 Personen), keine gemahlenen „Messerspritzen-Portionen“ aus dem Supermarkt! Und/oder Kurkuma
Fleisch, Meeresfrüchte und Reismenge können natürlich bezüglich der Magengröße und Vorlieben der Teilnehmer angepasst werden.

Zubereitung der Paella:
Einen guten Schuss Olivenöl in der Pfanne erhitzen. (Wenn man meint es sein genug, noch mal was rein. Ist kein Diätkochkurs und das Olivenöl ist verhältnismässig gesund.

Bild einer Paella Pfanne (Paellera) aus Spanien
Paella Pfanne
Die Meeresfrüchte werden nun zuerst angebraten und wieder aus der Paella Pfanne herausgenommen (2 Minunten sollten reichen). Dies ist notwendig, da das Fleisch eine wesentlich längere Garzeit hat.
Dann kommt das in Würfel geschnittene Huhn in die Pfanne. Gut durchbraten, Salzen und Pfeffern.
Nach etwa 2 Minuten können Knoblauch (falls erwünscht) und Zwiebel hinzukommen. Ich schneide die Zwiebel immer in „Halbringe“, ist einfacher. Paprika, Erbsen und ein bisschen Tomate erst zum Schluss kurz mit anbraten.

Nun können die Meeresfrüchte wieder hinzugegeben werden. Dazu kommt der Reis. Alles noch mal ein wenig brutzeln lassen und gut durchmischen.
Zum Schluss kann das Wasser hinzugegeben werden. Falls Kurkuma verwendet wird, sollte dieser mit dem Wasser vermischt werden. Die Wassermenge muss entsprechend der Herstellerangaben berechnet werden, da das Wasser vom Reis aufgenommen wird. Nach Zugabe des Wassers wird nicht mehr in der Pfanne rumgerührt!

Kurkuma hat wenig Eigengeschmack, stellt aber schön die gelbe Farbe der Paella her. Mit dem Safran ist es so eine Sache. Gibt man den Safran früh hinzu, dann nimmt der Reis sehr gut die Farbe an. Allerdings geht dies auf Kosten des Geschmacks. Daher gebe ich immer die Hälfte des vorgesehenen Safran direkt mit dem Wasser in die Pfanne, der Rest der Safran-Fäden wird einfach 5 Minuten bevor der Paella-Reis fertig ist aufgestreut und kann somit das volle Aroma entwickeln.

Wenn der Reis gar ist, sollte man die Pfanne (runter von der Flamme) noch ein paar Minuten abgedeckt stehen lassen. Zum Essen kann dann ein wenig Zitronensaft aufgetreufelt werden.
Ich empfehle aber genug frische Zitrone bereitzuhalten, damit dies jeder nach seinem gusto erledigen kann. Dazu gibt es Brot.

Natürlich kann die Paella auch "garniert" werden. Dazu sollte man z.B. ganze Garnelen und lange Paprikastreifen kurz in einer zusätzlichen Pfanne anbraten.

Tipp: Nach dem spülen sollte die Pfanne mit Öl eingerieben werden. Vor dem ersten Gebrauch muss die Pfanne mit heissem Wasser ausgespült werden, damit die Kunstbeschichtung entfernt wird.



  
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Donnerstag, 09.02.2012 - 08:08  - 2657 Seitenaufrufe