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Wahl der Jugendschöffen - Kandidaten gesucht

19.04.2004

Der Jugendhilfeausschuss benötigt 200 Jugendschöffen und Jugendhilfsschöffen für seine Vorschlagsliste für die Wahlperiode vom 1. Januar 2005 bis zum 31. Dezember 2008. In die Liste soll somit die doppelte Anzahl der benötigten Schöffen aufgenommen werden, und zwar ebenso viele Frauen wie Männer.

Die 30 Jugendhauptschöffen und 70 Jugendhilfsschöffen werden am Land- und Amtsgericht jeweils zur zweit zusammen mit einem hauptberuflichen Richter für straffällig gewordene Jugendliche sowie Heranwachsende im Alter von 18 bis 20 Jahren zuständig sein .Im Regelfall sollen die Hauptschöffen dabei nicht öfter als an 12 Tagen im Jahr eingesetzt werden, während die Hilfsschöffen nur beim Ausfall eines Hauptschöffen zum Zuge kommen.

Um dieses Amt ausführen zu können, müssen bestimmte Anforderungen seitens der Bewerber erfüllt sein: Ein Schöffe muss zu Beginn der Amtsperiode das 25. Lebensjahr vollendet haben und darf das 70. Lebensjahr bis zum gleichen Stichtag noch nicht vollendet haben. Zudem muss ein Schöffe mindestens seit einem Jahr in Hagen wohnen und die deutsche Staatsbürgerschaft innehaben. Weiter ausgenommen sind Personen, die aufgrund ihrer geistig und körperlichen Verfassung nicht in der Lage sind das Amt auszuüben, oder die bereits einmal zu einer Freiheitsstrafe über sechs Monate verurteilt worden sind.

Auch schwebende Ermittlungsverfahren wegen einer schwerwiegenden Tat bedeuten den Ausschluss aus dem Kandidatenkreis. Da ganz bewusst Laien für dieses Amt gesucht werden, sind Rechtsanwälte, Polizisten oder Bewährungshelfer ebenfalls nicht geeignet.

Die Vorschlagsliste wird vom Jugendhilfeausschuss erstellt, der sich aus Ratsmitgliedern und Mitgliedern von anerkannten Trägern der Jugendhilfe zusammensetzt. Nach einer öffentlichen Bekanntmachung und einer einwöchigen Auslegung der Liste im Jugendamt, werden die Daten der Bewerber dem Amtsgericht zugesandt. Dort entscheidet dann der Jugendschöffenwahlausschuss unter Vorsitz eines Jugendrichters, wer das Amt nun ausüben darf. Nach der Berufung ist der Schöffe verpflichtet, seiner Aufgabe, für die ihn der Arbeitgeber freistellen muss, nachzukommen. Nur Personen wie Ärzte, Politiker oder Leute, die aufgrund der unmittelbaren persönlichen Fürsorgepflicht für ihre Familie unabkömmlich sind, haben das Recht, das Amt nicht anzutreten. Für den Zeitverlust aufgrund ihrer richterlichen Tätigkeit erhalten die Schöffen 4 Euro pro Stunde, zudem wird ein Verdienstausfall mit 15 bis 50 Euro pro Stunde entschädigt.

Wer sich zu dieser verantwortungsvollen Aufgabe berufen fühlt, kann sich bis zum 19. Mai 2004 auf die Vorschlagsliste setzen lassen. Bewerbungen müssen den vollen Namen, sowie gegebenenfalls Geburtsnamen, Geburtsort, Geburtstag, Beruf und die Anschrift enthalten und sind Stadtverwaltung Hagen, Fachbereich Jugend & Soziales, z.Hd. Herrn Meisborn, Postfach 4249, 58042 Hagen, Fax: 02331/207-2059, Email: matthias.meisborn@stadt-hagen.de zu senden.



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