Erneute Bekämpfung der Fuchstollwut

20.04.2004

Die in den vergangenen Jahren durchgeführten Impfaktionen gegen die Tollwut haben in Nordrhein-Westfalen gute Erfolge gezeigt, denn seit dem Jahre 2002 ist kein Tollwutfall bekannt geworden. Dennoch ist eine erneute Immunisierung der Füchse durch Impfköder nötig.


Diese Impfaktion wird vom 24.4.-28.5.2004 durchgeführt. Das gesamte Stadtgebiet Hagen liegt im Impfgebiet. Die Köder werden vom Flugzeug (System SURVIS) bzw. Hubschrauber oder von Hand ausgelegt.

Die Impfköder, in denen sich jeweils 1 verschlossener Impfstoffbehälter (Blister) befindet, sind quaderförmig, dunkelbraun und bestehen aus einer Futtermittel- mischung mit speziellen Lockstoffen für Füchse. Die eigentlichen Impfstoffbehälter sind äußerlich als solche gekennzeichnet und erkennbar. Es wird dringend empfohlen, die ausgelegten Köder nicht zu berühren, da für die menschliche Gesundheit vom Impfstoff unter außergewöhnlichen Umständen Gefahren entstehen können. Sollte dennoch jemand mit der Impfflüssigkeit in Kontakt kommen, sind die Hände bzw. Körperteile, die mit dem Impfstoff in Berührung kamen, gründlich zu waschen. In solchen Fällen ist immer unverzüglich ein Arzt aufzusuchen, der über eventuelle weitergehende Maßnahmen entscheidet.

Der Impfstoff ist für Haustiere und freilebende Tiere unschädlich. Er ist aber nicht für Haustiere zugelassen und bewirkt bei Hunden keinen Impfschutz.

Das Impfgebiet ist durch Schilder gekennzeichnet. Hunde sollen im gesamten Impfgebiet bis 25. Juli 2004 an der Leine geführt werden.

Die Handauslage wird in bewährter Weise von der Hagener Jägerschaft und von den Friedhofsverwaltungen durchgeführt.

Auskünfte erteilt das Umweltamt, Abteilung Veterinär- und Lebensmittel-überwachungsamt der Stadt Hagen, Schlachthofstr. 2, ( 02331/ 207-3111.

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Montag, 21.05.2012 - 15:16  - 4313 Seitenaufrufe