Oberbürgermeister Peter Demnitz macht weiter Dampf in Sachen Stadtsauberkeit
05.10.2006
Die intensive und aktive Auseinandersetzung mit dem Thema Stadtsauberkeit ist in den zurückliegenden Jahren zu Recht zu einem zentralen öffentlichen Anliegen geworden.
Verständlich also, dass sich Oberbürgermeister Peter Demnitz eine kontinuierliche Verbesserung der Stadtsauberkeit in allen Bereichen Hagens als eine der Schwerpunktaufgaben seiner Amtszeit zum Ziel gesetzt hat.
Wohl wissend, dass ein sichtbares Mehr an Sauberkeit nicht nur die Aufenthaltsqualität im Stadtraum merklich erhöht, sondern zugleich auch zu einem gesteigerten Sicherheitsgefühl beiträgt.
„Wie wichtig den Hagenerinnen und Hagenern – egal ob jung oder alt – die Sauberkeit ihrer Stadt ist, kann man nicht zuletzt gerade auch an der erneut überaus erfolgreich verlaufenen Reinigungsaktion ablesen, bei der im letzten Frühjahr über 6.000 Bürgerinnen und Bürger im gesamten Stadtgebiet wieder über 24 Tonnen Müll eingesammelt haben. Dies zeigt mir,“ so Oberbürgermeister Demnitz weiter, „dass unsere Bürger sehr wohl und sehr nachhaltig bereit sind, sich für eine saubere Stadt zu engagieren und sprichwörtlich ins Zeug zu legen!“
Auch wenn in Sachen „Sauberes Hagen“ in den letzten Jahren zweifellos schon eine Menge erreicht werden konnte – so zum Beispiel durch einen erhöhten Einsatz von Mitarbeitern des Hagener Entsorgungsbetriebes (HEB) nicht allein in der Innenstadt oder im Rahmen der Ordnungspartnerschaft – soll das städtische Engagement in diesem wichtigen Bereich auf Initiative von Oberbürgermeister Peter Demnitz ab sofort noch einmal spürbar und vor allem dauerhaft verstärkt werden.
Grundlage für dieses intensivierte Vorgehen ist eine weitreichende Neuorganisation im Bereich des Ordnungsamtes. Dort ist an die Stelle der früheren Trennung nach Aufgaben, eine Trennung nach insgesamt elf Stadtbezirke getreten, in denen jetzt jeweils ein Außendienstmitarbeiter dauerhaft tätig ist, der für alle (!) anfallenden Aufgaben im Bereich öffentlicher Sicherheit und Ordnung zuständig sein wird.
Bedingt durch diese Konzentration, die gerade auch zeitliche Vorteile mit sich bringt, gibt es damit einen festen Ansprechpartner für die Bürger vor Ort, der sich in „seinem“ Bezirk bestens auskennt. Ausgestattet mit einer entsprechenden Uniform, werden diese Außendienstler während ihres Einsatzes neben ihren üblichen Aufgaben ein besonderes Auge auf die Sauberkeit haben. Kleinere Verunreinigungen werden sie dabei selbst entfernen, bei größeren Müll-Ansammlungen eine sofortige Reinigung veranlassen und sich daneben natürlich intensiv auch mit den Verursachern beschäftigen.
Für diese wird es künftig vermehrt die berühmt-berüchtigte „Rote Karte“ in Form von Verwarngeldern geben. Die kontinuierliche Anwesenheit in den Bezirken, verbunden mit einer entsprechenden Ahndung von Vergehen, wird so gerade Wiederholungstätern im besten Sinne in die Quere kommen und die Hemmschwelle für neue Verschmutzungen erhöhen.
Und natürlich werden die Außendienstmitarbeiter des Ordnungsamtes gelegentlich auch bei Hausbesitzern oder Gewerbetreibenden anschellen, um zum Beispiel bei Bedarf auf geltende Regelungen der Reinigungspflicht hinzuweisen.
Um die Präsenz vor Ort noch zu unterstreichen, sollen zudem nach und nach für alle elf Stadtbezirke auffällige Dienstfahrzeuge angeschafft werden, mit denen es möglich sein wird, gerade auch kleinere Müllprobleme direkt und schnell zu beseitigen. Eine Verwaltungsvorlage soll dazu in Kürze auf den parlamentarischen Weg gebracht werden.
Oberbürgermeister Peter Demnitz ist zuversichtlich, dass sich die Politik der Finanzierung dieses wichtigen Bausteins einer fortschreitenden Stadtsauberkeit nicht verschließen und einen entsprechenden Beschluss fassen wird.
Neben den erwähnten Ordnungsamts-Mitarbeitern in den elf Bezirken, sollen aber auch alle anderen städtischen Außendienstler verstärkt eingebunden werden, wenn es um die weitere Verbesserung der Stadtsauberkeit geht. Sie sind angehalten, Verunreinigungen aller Art sofort über ihr Diensthandy zu melden, damit rasch Abhilfe geschaffen werden kann. Zudem sollen sie – wenn möglich – auch Hinweise auf die Verursacher weiter geben.
Mit gutem Beispiel voran gehen will die Stadt selbst aber natürlich gerade auch bei ihren eigenen Flächen. So hat Oberbürgermeister Demnitz die Gebäudewirtschaft Hagen (GWH) angewiesen, rund um alle städtischen Gebäude - wie zum Beispiel Schulen und Kindergärten - ständig für die gleiche Sauberkeit zu sorgen, wie sie auch von allen privaten Hauseigentümern oder Gewerbetreibenden und Händlern verlangt wird.
Weitere Anweisungen des Oberbürgermeisters gingen zudem an das Liegenschaftsamt, das ein Auge auf die Sauberkeit an allen unbebauten städtischen Grundstücken haben und im Bedarfsfall Reinigungen veranlassen soll, sowie an den Fachbereich für Grünanlagen und Straßenbetrieb sowie das Fortsamt im Zusammenhang mit allen städtischen Grün- und Waldflächen.
Bleiben jene Schmutzecken im Stadtgebiet, die sich der Zuständigkeit der Stadt entziehen, gleichwohl aber immer wieder für Ärgernisse sorgen. Die Rede ist von Geländebereichen der Bahn beziehungsweise die Landes- und Bundesstraßen im Stadtgebiet. Hier hat Oberbürgermeister Peter Demnitz in Briefen an die verantwortlichen Stellen bei der Deutschen Bahn sowie beim Landesbetrieb Straßen NRW nochmals intensiv auf die Problematik hingewiesen und sie aufgefordert, in ihren Zuständigkeitsbereichen ebenfalls dauerhaft für ein sauberes Stadtbild zu sorgen.
Um das Bewusstsein in der Hagener Bevölkerung für das Thema „Sauberes Hagen“ abermals zu schärfen, hat die Stadt zudem einen Faltprospekt in Höhe von 15.000 Exemplaren aufgelegt, der vor allem auch noch einmal in Auszügen auf den Verwarngeldkatalog der Stadt verweist. Getreu dem Motto: „Unwissenheit schützt vor Strafe nicht!“
Dazu Oberbürgermeister Peter Demnitz: „Ich bin sicher, dass wir im Namen der allermeisten Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt handeln, wenn die Mitarbeiter unseres Ordnungsamtes in ihren Stadtbezirken ab sofort noch aufmerksamer als bisher schon auf Sauberkeit achten und vor Ort rigoros gegen uneinsichtige Umweltsünder vorgehen!“
Besagter Prospekt, der in diesen Tagen von den Außendienstmitarbeitern des Ordnungsamtes in den elf Bezirken verteilt wird, enthält auch den Hinweis auf eine neue Telefon-Nummer, die für noch mehr Sauberkeit in der Stadt Hagen geschaltet wurde. Sie lautet: 207 – 3333!
Unter dieser Nummer erreichen alle Anrufer, die auf Verunreinigungen hinweisen wollen oder helfen können, Verursacher feststellen zu können, montags bis donnerstags von 7 bis 18 Uhr sowie freitags von 7 bis 16 Uhr immer einen kompetenten Ansprechpartner innerhalb der Verwaltung. Außerhalb dieser Zeiten werden alle eingehenden Anrufe aufgezeichnet, damit ebenfalls schnellstmöglich eingegriffen und Müll beseitigt werden kann.
Oberbürgermeister Peter Demnitz abschließend: „Ich wünsche mir, dass viele Bürgerinnen und Bürger zum Hörer greifen und von diesem Angebot Gebrauch machen! Denn in Sachen Stadtsauberkeit müssen wir alle auch weiterhin gemeinsam an einem Strang ziehen.“
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