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Polizei Hagen informiert (29. Juni 2009)
29.06.2009 Am 29.06.2009 hat die Hagener Polizei folgende Meldungen herausgegeben: Parkenden PKW beschädigt und geflüchtet - Einbruch in PKW - Einbruch in Firmengebäude - 20-Jähriger nach Körperverletzung festgenommen - Einbruch in PKW - Betrunkener greift Polizisten an - Fußgänger verletzt, Autofahrer hatte Alkohol getrunken - Roller streift Pkw - Unbekannter vergeht sich an behindertem Mann - Einbruch in Spielhalle - Autofahrerin beim Abbiegen verletzt - Polizeibeamten ins Gesicht geschlagen.Parkenden PKW beschädigt und geflüchtet In der vergangenen Woche ist an der Selbecker Straße in Hagen-Eilpe ein parkend abgestellter PKW erheblich beschädigt worden und der Unfallverursacher ist anschließend geflüchtet. Ein Autofahrer hatte seinen silber farbenen Alfa Romeo am letzten Mittwoch vor dem Haus Selbecker Straße 76 abgestellt. Als er es am Wochenende wieder benutzen wollte, stellte er fest, dass fast die gesamte Fahrerseite durch ein vorbei fahrendes Fahrzeug beschädigt wurde. Der bislang unbekannte Fahrer machte sich anschließend aus dem Staub, ohne seine Personalien zu hinterlassen. Die Hagener Polizei bittet um Zeugenhinweise unter Tel.: 986 2066. Einbruch in PKW in der Turmstraße Nur wenige Minuten hatte ein Hagener Ehepaar am Sonntagnachmittag seinen schwarzen Seat Altea am Nebeneingang des Friedhofes an der Turmstraße abgestellt und aus den Augen gelassen. Gegen 15.10 Uhr hatten sie ihr Fahrzeug verlassen und waren auf den Friedhof gegangen. Weil die Ehefrau etwas vergessen hatte, kehrte sie nach nur fünf Minuten noch einmal zum Auto zurück und musste feststellen, dass eine Seitenscheibe eingeschlagen war. Aus dem Fußraum hatten der oder die Täter eine Handtasche mit Bargeld und persönlichen Papieren entwendet. Anschließend waren sie in unbekannte Richtung geflüchtet. Hinweise erbittet die Hagener Polizei unter Tel.: 986 2066. Einbruch in Firmengebäude Bei einem Einbruch in ein Speditionsgebäude in Hagen-Vorhalle gingen bislang unbekannte Einbrecher in der Nacht von Samstag auf Sonntag ganz besonders dreist vor. Nachdem sie an der Straße "Am Tempel" das Zugangstor zu einer Werkstatt aufgebrochen hatten, nahmen sie von dort gleich ein Schweißgerät mit in die angrenzenden Büroräume, um hier anschließend einen Tresor öffnen zu können. Um sich nach Außen vor "neugierigen" Blicken zu schützen, verhängten sie vor Beginn ihrer Arbeit die Fenster des Büros mit vorhandenen Teppichen. Nachdem es ihnen gelungen war, den Tresor zu öffnen und auszuräumen, flüchteten sie auf dem gleichen Weg auf dem sie gekommen waren. Zeugen, die in dieser Nacht verdächtige Beobachtungen im Bereich des Tatortes gemacht haben, werden gebeten, sich unter Tel.: 986 2066 bei der Hagener Polizei zu melden. Passant von Unbekannten niedergeschlagen Ein 24-jähriger Hagener ist am Samstagabend in der Innenstadt von zwei unbekannten Männern überfallen worden. Während seines Heimweges benutzte er gegen 22.35 Uhr den Fußweg von der Bergstraße in Richtung Bergischer Ring. Als er sich auf der Treppe in Höhe des Willy-Weyer-Bades befand, wurde er von zwei unbekannten Männern zu Boden gerissen. Gleichzeitig forderten sie die Herausgabe seines Handys. Weil er dies ablehnte, traten die Täter auf ihr am Boden liegendes Opfer ein und versuchten ihm das Mobiltelefon zu entreißen. Dies gelang ihnen trotz erheblicher Gewalteinwirkung jedoch nicht, sodass sie schließlich ohne Beute in Richtung Kultopia flüchteten. Der 24-Jährige erlitt bei dem Angriff Verletzungen an den Armen, sowie am Hinterkopf und im Gesicht. Er wollte später selbständig einen Arzt aufsuchen. Zur Beschreibung der flüchtigen Täter gab er an, dass beide ca. 20 - 25 Jahre alt, etwa 180 - 185 cm groß und schlank sind. Sie trugen schwarze Lederjacken und helle Jeans. Hinweise zu diesem Vorfall erbittet die Hagener Polizei unter Tel.: 986 2066. 20-Jähriger nach Körperverletzung festgenommen Als ein 20-jähriger Mann mit seiner 18-jährigen Freundin am Sonntagmorgen gegen 06.00 Uhr nach Hause kam, entwickelte sich eine handfeste Auseinandersetzung zwischen den Beiden. Der Streit endete mit einem Schlag gegen den Kopf der jungen Frau und der vorläufigen Festnahme des 20-Jährigen. Nach ersten Ermittlungen rief der Verdächtige danach selber die Polizei zur Wohnanschrift nach Wehringhausen. Als die Rettungskräfte eintrafen, versuchte der 20-Jährige diese anzugreifen und er wurde deshalb gefesselt und zur Wache gebracht. Die 18-Jährige verblieb aufgrund der Verletzungen stationär im Krankenhaus. Ihrem Freund wurde eine Blutprobe entnommen, da er alkoholisiert war und nach eigenen Angaben auch Drogen genommen hatte. Während der polizeilichen Maßnahmen beschädigte der Verdächtige die Gewahrsamszelle und verletzte einen Polizeibeamten leicht. Nach seiner Vernehmung wurde er am Montagvormittag zunächst wieder entlassen, weitere Ermittlungen dauern an. Einbruch in PKW im Wasserlosen Tal Bei einem PKW-Aufbruch in der Nacht von Samstag auf Sonntag im Wasserlosen Tal in Hagen-Emst waren offensichtlich Fachleute am Werk. Nachdem sie an einem schwarzen Daimler Benz, der in Höhe des Hauses Wasserloses Tal 24 abgestellt war, die Seitenscheibe eingeschlagen hatten, gelangten sie in das Fahrzeug hinein. Hier entfernten sie sauber und fachmännisch das fest eingebaute Navigationssystem. Aus dem Handschuhfach erbeuteten sie zusätzlich sechs Musik-CD's und flüchteten dann in unbekannte Richtung. Die Schadenshöhe beträgt ca. 5000,- Euro. Hinweise erbittet die Hagener Polizei unter Tel.: 986 2066. Betrunkener greift Polizisten an Während zwei Polizisten am Sonntagabend während eines Einsatzes in der Kölner Straße im Streifenwagen saßen, gab es plötzlich einen lauten Schlag gegen ihren Dienstwagen. Als sie ausstiegen, stand ein unbeteiligter Mann hinter dem Passat, nahm eine Angriffshaltung gegen die Polizisten ein und beschimpfte sie. Nachdem er unvermittelt zu einem Faustschlag gegen einen Beamten ausholte, wurde er von den Polizisten zu Boden gebracht. Auch am Boden versuchte er weiterhin unkontrolliert zu schlagen und zu treten. Daher legten ihm die Beamten Handschellen an und er musste den Rest der Nacht in einer Polizeizelle verbringen. Ein Alkoholtest zeigte einen Wert von nahezu 2 Promille an. Auf den 40-jährigen Randalierer kommt nun eine Anzeige wegen Sachbeschädigung, Widerstand und Beleidigung zu. Fußgänger verletzt, Autofahrer hatte Alkohol getrunken Am Samstagnachmittag kam es im verkehrsberuhigten Bereich der Friedensstraße zu einer leichten Berührung zwischen einem Fußgänger und einem Pkw. Nach einem kurzen Disput zwischen den beiden Verkehrsteilnehmern setzte der Fahrer eines Mercedes seine Fahrt fort und der Fußgänger lief hinter dem Wagen her. Ein Zeuge und der 21-jährige Geschädigte schilderten den Sachverhalt den hinzu gerufenen Polizeibeamten und die konnten wenig später an der Halteranschrift weitere Ermittlungen durchführen. Der 63-jährige Mercedes-Fahrer hatte die Beamten bereits erwartet und er gab an, dass sein Kontrahent provozierend langsam die Fahrbahn querte und im letzten Augenblick zwei Schritte zurückging und dadurch den Vorfall verursacht hätte. Anschließend soll der junge Mann die Tür seines Wagens aufgerissen und ihn angeschrieen haben. Der 21-Jährige hatte den Polizisten zuvor geschildert, dass der Autofahrer ihn gezielt angefahren hätte. Im Gespräch mit dem Autofahrer habe dieser ihn beschuldigt, in den Wagen gelaufen zu sein. Der genaue Unfallhergang ließ sich anhand der abweichenden Darstellungen nicht genau ermitteln. Da der 63-Jährige jedoch eine Fahne hatte, musste er einen Alkoholtest durchführen. Dieser verlief positiv und so musste er die Beamten zur Wache begleiten. Hier entnahm ihm ein Arzt eine Blutprobe. Sein Führerschein wurde einbehalten, vorläufig darf er keine Fahrzeuge mehr führen. Roller streift Pkw Mit leichten Abschürfungen wurde ein Verkehrsteilnehmer am Samstagmittag zur Versorgung seiner Verletzungen ins Krankenhaus gebracht. Gegen 12.20 Uhr befand sich der 55-jährige Rollerfahrer auf der Hagener Straße links neben einem Pkw. Während des Abbiegevorgangs in Richtung Feithstraße kam er mit seinem Zweirad nach rechts von seiner Fahrspur ab und touchierte den neben ihm befindlichen Skoda-Kombi einer 20-jährigen Frau. Dadurch verlor der 55-Jährige die Kontrolle über sein Fahrzeug und kam zu Fall. Während sein Roller am Unfallort abgestellt wurde, brachte ihn ein Rettungswagen ins Krankenhaus. Der Sachschaden an den beiden Fahrzeugen blieb mit etwa 500 Euro gering. Unbekannter vergeht sich an behindertem Mann Möglicherweise falsch interpretiert haben Passanten das Hilfeersuchen eines jungen Mannes am vergangenen Donnerstag im Hagener Hameckepark. Der 26-Jährige war an diesem Morgen um kurz nach 09.00 Uhr mit seinem Hund, einem kleinen Jack-Russel-Terrier, zu einem Spaziergang unterwegs. Dabei wurde er von einem unbekannten ca. 40-jährigen Mann angesprochen und um Geld gebeten. Der junge Mann antwortete, er habe kein Geld bei sich und setzte seinen Weg fort. Da der Unbekannte nicht von ihm abließ, sprach er eine Passantin an. Aufgrund einer Behinderung war er aber nicht in der Lage, sein Problem entsprechend zu formulieren. Er bat die Frau, "ihm den fremden Mann vom Hals zu schaffen". Die Passantin reagierte jedoch nicht, möglicherweise aufgrund der ungewöhnlichen Ausdrucksweise des 26-Jährigen. Kurze Zeit später wurde der junge Mann dann von dem Täter in ein Gebüsch gedrängt. Er nahm ihm den Hund ab und band diesen an einem Gebüsch an. Der 26-Jährige flüchtete, wurde aber nach einigen Metern erneut von seinem Verfolger eingeholt und von hinten gewürgt. Anschließend soll ihn der Täter in ein Gebüsch getragen, ihm die Hose herunter gezogen und sich anschließend an ihm vergangen haben. Als sich ein junges Paar dem Gebüsch näherte, habe der Täter seine Hose heraufgezogen und sei in unbekannte Richtung geflüchtet. Auch dieses junge Paar sei von dem Geschädigten um Hilfe gebeten worden, habe jedoch ebenfalls nicht auf seine Bitte reagiert, möglicherweise haben auch diese Zeugen das Verhalten des 26-Jährigen falsch gedeutet. Zur weiteren Klärung des Tathergangs werden die hier beschriebenen Zeugen, wie auch weitere Hinweisgeber dringend gebeten, sich unter Tel.: 986 2066 mit der Hagener Polizei in Verbindung zu setzen. Einbruch in Spielhalle In der Nacht von Samstag auf Sonntag sind bislang unbekannte Täter in eine Spielhalle im Haus Boeler Straße 87 eingedrungen. Nachdem sie zunächst die Hintertür aufgebrochen hatten, drangen sie in das Gebäude ein. Sie durchwühlten alle Schränke und Schubladen in der Spielothek. Zur möglichen Beute der Täter konnten bei der Anzeigenaufnahme noch keine abschließenden Angaben gemacht werden. Zeugen, die in der fraglichen Nacht verdächtige Beobachtungen im Bereich des Tatortes gemacht haben, werden gebeten, sich unter Tel.: 986 2066 bei der Hagener Polizei zu melden. Autofahrerin beim Abbiegen verletzt Am Samstagnachmittag kam es auf der Kreuzung der Tückingstraße mit der Straße Am Hasper Bahnhof zu einem Unfall mit einer leicht verletzten Autofahrerin. Gegen 17.15 Uhr bog ein 36-jähriger Mitsubishi-Fahrer nach links in Richtung des Hasper Bahnhofs ein. Dabei übersah er jedoch den entgegenkommenden Seat einer 24-jährigen Frau. Mit der linken Fahrzeugfront erwischte der Mitsubishi den Seat im linken Heckbereich. Die 24-Jährige wurde bei dem Zusammenstoß leicht verletzt und vorsorglich mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht. An den Fahrzeugen entstand Sachschaden on Höhe von etwa 5000 Euro. Polizeibeamten ins Gesicht geschlagen Eine Streifenwagenbesatzung der Hagener Polizei wurde am Samstagabend zu einem Einsatz in die Altenhagener Straße gerufen. Hier war ein 9-jähriger Junge von einem Mann geschlagen worden. Nachdem die Beamten eingetroffen waren, deutete ein Zeuge im Rahmen der Sachverhaltsschilderung auf einen Mann, der sich in der Nähe aufhielt und gab an, dass dieser den Jungen mit der Hand ins Gesicht geschlagen habe. Als die Polizisten daraufhin die Personalien des Unbekannten aufnehmen wollten, schlug dieser ohne Vorwarnung einen der Beamten mit der Faust ins Gesicht. Obwohl der Polizeibeamte bereits aus Nase und Mund blutete, konnte er mit Hilfe seines Kollegen, den Schläger abwehren und zu Boden zu bringen. Dies gestaltete sich trotzdem schwierig, weil sich ein Begleiter des Mannes nun ebenfalls in die Auseinadersetzung einmischte. Erst durch den Einsatz eines Pfeffersprays gelang es den Beamten den renitenten Mann zu fesseln und in den Streifenwagen zu bringen. Im Polizeigewahrsam musste er sich einer Blutentnahme unterziehen und anschließend den Rest der Nacht in einer Ausnüchterungszelle verbringen. Der verletzte Polizist begab sich später zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus.
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Mittwoch, 23.05.2012 - 02:03 - 684 Seitenaufrufe
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