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Polizei Hagen informiert (1. Februar 2010)
01.02.2010 Am 1.2.2010 hat die Hagener Polizei folgende Meldungen herausgegeben: Unbekannter Hund brachte 63-Jährige zu Fall - Einbrecher kamen am hellen Vormittag - 50-Jähriger bei Verkehrsunfall leicht verletzt - Von der Volme an den Rhein, Regierungsdirektor Thomas Busch wechselt zum Polizeipräsidium Köln - Unfallflucht in Hohenlimburg, Zeugen mögen sich bitte bei der Polizei melden - Gaststätteneinbruch in der Hengsteyer Straße - Trunkenheitsfahrt im Schnee - Nach Unfallflucht in Polizeikontrolle geraten - Spektakuläre Rutschpartie auf eisglatter Fahrbahn - Taxifahrer ins Gesicht geschlagen - Fünf Fahrzeuginsassen wurden bei Verkehrsunfall verletzt.Unbekannter Hund brachte 63-Jährige zu Fall Bereits am Mittwoch, dem 20.01.2010, hat sich auf der Voerder Straße in Hagen-Haspe ein Vorfall ereignet, bei dem eine 63-jährige Hagenerin schwer verletzt wurde. Die Frau war an diesem Mittwoch in den Abendstunden mit ihrem Hund spazieren. Dabei begegnete sie in Höhe des Hauses Voerder Str. 147 einem bislang unbekannten Jungen, der einen Labrador-Welpen "Gassi führte". Der Welpe sprang die 63-Jährige plötzlich, sodass sie ins Straucheln geriet und vom Gehweg auf die Fahrbahn fiel. Ein heran nahender Linienbus konnte gerade noch rechtzeitig anhalten. Der Busfahrer alarmierte Polizei und Rettungswagen, der die Dame in ein Krankenhaus brachte, wo sie mit einem gebrochenen Sprunggelenk stationär verbleiben musste. Von dem Jungen und seinem Labrador-Welpen war nach dem Vorfall weit und breit nichts mehr zu sehen. Aus diesem Grund bittet die Hagener Polizei um weitere Hinweise zu diesem Vorfall oder zum Aufenthaltsort eines solchen Hundes unter Tel.: 02331/986 2066. Einbrecher kamen am hellen Vormittag Bislang unbekannte Täter sind am Samstagvormittag in die Dachgeschosswohnung des Mehrfamilienhauses Körnerstraße 82 in Hagen eingedrungen. Zwischen 11.00 Uhr und 13.45 Uhr nutzten sie die Abwesenheit des Wohnungsinhabers und öffneten gewaltsam die Eingangstür. Nachdem sie etwas Bargeld und ein Notebook erbeutet hatten, verließen sie den Tatort auf dem gleichen Weg auf dem sie gekommen waren und flüchteten in unbekannte Richtung. Hinweise an die Hagener Polizei unter Tel.: 986 2066. 50-Jähriger bei Verkehrsunfall leicht verletzt Bei einem Verkehrsunfall auf der Kreuzung Heinitz-/Eduard-Müller-Straße ist ein 50-jähriger Hagener am Sonntagmorgen leicht verletzt worden. Er war mit seinem PKW gegen 05.25 Uhr auf der Saarlandstraße in Richtung Innenstadt unterwegs und wollte an der Kreuzung nach links abbiegen. Hierbei verlor er die Kontrolle über sein Fahrzeug und prallte mit der Fahrzeugfront frontal gegen eine Fußgängerampel. Der 50-Jährige verletzte sich bei dem Aufprall, konnte aber nach ambulanter Behandlung das Krankenhaus wieder verlassen. Sein PKW musste abgeschleppt werden. Es entstand ein Sachschaden von ca. 12000,-Euro. Von der Volme an den Rhein, Regierungsdirektor Thomas Busch wechselt zum Polizeipräsidium Köln Mit dem heutigen Tage (01.02.2010) wechselt der stellvertretende Behördenleiter des Polizeipräsidiums Hagen Thomas Busch zur Polizei Köln. Fünf Jahre versah der Regierungsdirektor Dienst in der Volmestadt als Leiter der Verwaltung und seit der Neuorganisation im Jahr 2007 als Leiter der Direktion Zentrale Aufgaben. In der Abwesenheit von Polizeipräsidentin Ursula Steinhauer war er zudem für die Belange der gesamten Behörde verantwortlich. Jetzt benötigt der Innenminister des Landes NRW, Dr. Ingo Wolf, die Dienste des Fachmannes der Verwaltung jedoch in der Großbehörde Köln und rief ihn in die Domstadt. Die Aufgaben des 51-Jährigen im Polizeipräsidium Hagen übernimmt bis zu einer Nachbesetzung der Stelle kommissarisch Polizeioberrat Hans-Peter Raschke. Unfallflucht in Hohenlimburg, Zeugen mögen sich bitte bei der Polizei melden Bereits am Freitagnachmittag (29.01.2010) gegen 16.00 Uhr geriet der Fahrer eines Kleintransporters auf dem Hierseier Weg in Hohenlimburg auf schneeglatter Fahrbahn bergan offensichtlich ins Rutschen. Nach Zeugenaussagen rollte er mehrmals mit dem Wagen zurück und beschädigte dabei einen am Straßenrand geparkten silberfarbenen VW Passat. Dabei entstand ein Sachschaden von ca. 900 Euro. Der Unfallverursacher, ein dunkelhäutiger Mann soll ausgestiegen sein und sich den Schaden angesehen haben, dann aber weitergefahren sein, ohne eine Schadensregulierung eingeleitet zu haben. Laut Zeugen soll eine Werbeaufschrift aus Recklinghausen auf dem Transporter gestanden haben. Unterschiedliche Kennzeichenkombinationen aus Recklinghausen oder auch Gelsenkirchen waren abgelesen worden, anhand derer die Polizei bei ihren Ermittlungen bisher aber nicht weiterkam. Mögliche Unfallzeugen werden daher nochmals gebeten, sich bei der Polizei unter Tel. 02331/986-2066 zu melden. Gaststätteneinbruch in der Hengsteyer Straße Eine Anwohnerin hörte in der Nacht von Sonntag auf Montag aus der Bereich der Hengsteyer Straße ein dumpfes Geräusch und schaute aus dem Fenster. Hier sah sie gegen 23.00 Uhr drei dunkle Gestalten, die einen großen Gegenstand aus einer Gaststätte trugen und in einen Pkw packten. Eine vierte Person stand offensichtlich an dem Wagen "Schmiere" und nach dem alle vier eingestiegen waren, fuhr der Fluchtwagen mit VW-Golf-Abmaßen ohne Licht in Richtung Hengstey davon. Schnell stellte sich heraus, dass die unbekannten Einbrecher ein Fenster aufgehebelt und einen Fernseher entwendet hatten. Zwei Täter waren dunkel gekleidet, einer hatte eine graue Jacke an und eine rote Mütze auf, der vierte war etwa 1,80 Meter groß, 16 bis 18 Jahre alt, auffallend schlank und trug helle Kleidung. Hinweise bitte an die 986 2066. Trunkenheitsfahrt im Schnee Mit erheblichem Ärger muss ein 18-jähriger Renault-Fahrer in den kommenden Tagen rechnen, nachdem er mit seinem Wagen im Bereich der Anschlussstelle Feithstraße von der A 46 in den Graben rutschte. In der Nacht von Samstag auf Sonntag fanden Polizeibeamte auf Streifenfahrt den Wagen mitsamt dem heranwachsenden Fahrer im Straßengraben neben der Beschleunigungsspur. Auf Befragen gab der junge Mann an, die Kontrolle über den Wagen verloren zu haben, nachdem er von einem Taxi überholt worden sei. Bei dem Gespräch stellten die Beamten eine deutliche Fahne in der Atemluft des 18-Jährigen fest, ein Alkoholtest verlief positiv und es folgte das gewohnte Procedere mit Blutprobe, Anzeige und Führerscheinsicherstellung. Der Renault des jungen Mannes musste mit einem Abschleppwagen geborgen werden, Unfallschäden waren nicht zu erkennen. Nach Unfallflucht in Polizeikontrolle geraten Im Rahmen einer allgemeinen Verkehrskontrolle stoppten Polizeibeamte am Sonntagabend kurz vor Mitternacht am Märkischen Ring einen Renault, der einen erheblichen Unfallschaden im Frontbereich aufwies. Die Stoßstange mit Kennzeichen befand sich nicht an der gewohnten Stelle, sondern lag auf der Rücksitzbank des Wagens. Weiterhin war die Motorhaube stark verbeult und die Scheinwerfer gesplittert. Der Fahrer, ein 20-jähriger Fahranfänger, gab an, vor wenigen Minuten auf der Volmestraße in die Leitplanken gerutscht zu sein. und nun einen geeigneten Parkplatz zu suchen, von dem aus er den Unfall melden wollte. Gemeinsam mit dem Crash-Fahrer nahmen die Polizisten die Unfallstelle auf der Hochbrücke der Volmetalstraße in Augenschein. Hier waren zwei Leitplankenelemente auf einer Länge von insgesamt 2,5 Metern eingedrückt. Anhand der Spurenlage auf der schneeglatten Fahrbahn konnten die Beamten ermitteln, dass der 20-Jährige zunächst die Einzelteile seines Autos eingesammelt hatte und dann nach Delstern davongefahren war. Hier hat er dann gewendet, die Unfallstelle erneut passiert und wurde einen Kilometer später in der Polizeikontrolle aus dem Verkehr gezogen. Der TüV des Unfallwagens war im vergangenen September abgelaufen, auf der Antriebsachse befanden sich Sommerreifen unterschiedlicher Hersteller. Dem 20-Jährigen wurde die Weiterfahrt untersagt und für sein Auto wurde ein Abschleppwagen bestellt. Spektakuläre Rutschpartie auf eisglatter Fahrbahn Am Sonntagabend gegen 20.00 Uhr kam es auf der eisglatten und stark abschüssigen Ewaldstraße zunächst zu einem witterungsbedingten Unfall, wie er in den vergangenen Tagen immer wieder vorgekommen ist: Ein Autofahrer war mit seinem Wagen ins Rutschen gekommen und mit der Fahrzeugfront talwärts gegen den Gehweg geprallt. Zu diesem Zeitpunkt hatten Polizeibeamte die Zufahrt von der Eugen-Richter-Straße aus mit Flatterband abgesperrt, weil die steile Straße spiegelglatt war. Der 29-jährige Ford-Fahrer bat Polizisten und Anwohner, seinen Wagen komplett an den Gehweg zu schieben. Alle Angesprochenen lehnten dieses Ansinnen ab, da auf dem Untergrund kein fester Stand möglich war. Als der 29-Jährige nun die Tür seines Wagens öffnete, setzte sich dieser plötzlich in Bewegung, rutschte talwärts und drehte sich dabei um 180 Grad. Mit dem 29-Jährigen in der geöffneten Tür glitt der Ford zielstrebig auf einen geparkten VW zu. Ein unbeteiligter 27-jähriger Mann schaffte es nicht mehr, sich in Sicherheit zu bringen, er wurde zwischen Ford und VW eingeklemmt und so schwer am Bein verletzt, dass er im Anschluss mit einem Rettungswagen zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden musste. Der Ford setzte seine Rutschpartie mittlerweile ganz allein fort. Als nächstes Ziel hatte er den Streifenwagen der Polizei im Visier, den er an der Fahrerseite erwischte. Durch den erneuten Anstoß drehte sich der rückwärts rutschende Ford um weitere 90 Grad und fand seine Endposition am linken vorderen Kotflügel eines parkenden Peugeots. An allen vier Fahrzeugen entstand Sachschaden in Höhe von jeweils 1500 bis 3000 Euro. Taxifahrer ins Gesicht geschlagen Am 31.01.2010 gegen 04.00 Uhr stieg ein 31-jähriger Mann in ein Taxi ein, dass wartend am Taxistand des Berliner Platzes stand. Der Mann forderte den 62-jährigen Taxifahrer auf ihn zur Zietenstraße zu fahren. Aufgrund der Witterungsverhältnisse (schneeglatte Fahrbahn) und der Gegebenheit des Zielortes (starke Steigung) lehnte der Taxifahrer die Fahrt zur Zietenstraße ab. Der Fahrgast reagierte auf die Absage äußerst aggressiv. Nach einem kurzen Wortgefecht verließ der 31-Jährige das Taxi, ging zur Fahrerseite des Fahrzeugs und schlug dem Taxifahrer mit der Faust ins Gesicht. Der Taxifahrer erlitt durch den Schlag eine blutende Verletzung im Gesicht. Außerdem wurde seine Brille beschädigt. Andere Taxifahrer kamen dem Geschädigten zu Hilfe. Der Täter entfernte sich vom Taxistand und suchte Zuflucht in der Wache der Bundespolizei. Da der deutlich unter Alkoholeinfluss stehende Täter sich bei der anschließenden Anzeigenaufnahme immer aggressiver verheilt wurde er einer Polizeistreife in Gewahrsam genommen und verbrachte den Rest der Nacht im Hagener Polizeigewahrsam. Fünf Fahrzeuginsassen wurden bei Verkehrsunfall verletzt Am 31.01.2010 gegen 04.05 Uhr befuhr ein 62-jähriger Taxifahrer mit seinem Daimler Benz Pkw die Boeler Straße in Richtung Hagener Straße. Zum gleichen Zeitpunkt versuchte eine junge Frau ihren VW Golf in Höhe der Einmündung Heckenweg auf der Boeler Straße zu wenden. Bei diesem Vorgang übersah sie den auf der Boeler Straße fahrenden Taxifahrer. Es kam zum Zusammenstoß bei dem die Fahrerin des VW, der Taxifahrer und drei Mitfahrerinnen des Taxifahrers im Alter von 46, 15 und 17 Jahre leicht verletzt wurden. Zwei der Verletzten kamen zur ambulanten Behandlung mit einem Rettungswagen in ein Hagener Krankenhaus. Die beiden beteiligten Fahrzeuge wurden stark beschädigt und waren nicht mehr fahrbereit. Es entstanden Sachschäden in Höhe von 7000 EUR.
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Sonntag, 14.03.2010 - 17:43 - 6568 Seitenaufrufe
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