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Geologische Exkursionen in versteinerte Welten

17.08.2010

Die im Hagener Raum vorhandenen Geotope, die sich durch ihre besondere erdgeschichtliche Bedeutung auszeichnen, sind durch ihre Seltenheit, ihre Eigenart und ihre Schönheit schutzwürdig. Sie sind sowohl für die Wissenschaft, Forschung und Lehre, aber auch für die Natur- und Heimatkunde von hohem Wert. Hier ist Geotopenschutz gefordert, der sich mit der Erhaltung und der Pflege schutzwürdiger Geotope befasst.

Eine wichtige Schnittstelle zwischen Ökologie und Ökonomie bildet der Geotourismus, worunter naturbezogene Exkursionen mit dem Schwerpunkt auf Geoobjekte zu verstehen ist. Hierzu zählt im Hagener Raum eine breite Facette von Gesteinsaufschlüssen mit entsprechenden Mineralien und Fossilien, die im Rahmen von Tages- bzw. Halbtagesexkursionen besuchen können.

Im Namen der Volkshochschule Hagen lädt die Diplom Geologin Antje Selter zu dem folgenden Veranstaltungsangebot herzlich ein:
Am Freitag, 10. September 2010, von 15 bis 18 Uhr erhalten Interessierte zunächst einen Überblick über die Geologie im Hagener Raum. Antje Selter erläutert die Entwicklung vom rezenten, lebenden Riff zum fossilen, versteinerten Riff. An der Stelle werden die Fossilien und Mineralien, die im Steinbruch gefunden werden können, erklärt. Anschließend folgt die Führung durch den Steinbruch der Hohenlimburger Kalkwerke, Oegerstraße 39. Die Exkursion kostet 12 Euro und hat die Veranstaltungsnummer 5001.

Am Sonntag, 12. September 2010, von 11 bis 16 Uhr unternimmt Antje Selter mit Interessierten einen einen Ausflug an eine ehemals tropische Meeresküste und ihre fossilen Zeugen. Während der Kreidezeit vor ca. 100 Millionen Jahren lag am Nordrand des Ruhrgebietes eine mehrere hundert Kilometer lange Meeresküste. Der Süden dieses Meeres, das Gebiet des heutigen Sauerlandes, bildete die Festlandküste. Das heutige Münsterland, im Norden, war von einem flachen Meer überflutet. Das Klima war warm und ausgeglichen, so dass im licht durchfluteten Wasser eine vielfältige Lebenswelt existierte. Fossile Zeugen der damals herrschenden Umweltbedingungen sind Muscheln, Schnecken, Seeigel, Schwämme und Pflanzen. Neben den Erläuterungen zur geologischen Situation und Entwicklung der abgelagerten Gesteine geht die Exkursionsgruppe auf die Suche nach den fossilen Überresten dieser erdgeschichtlichen Epoche. Veranstaltungsort ist das Natursteinwerk Rinsche, Grabbenweg 1 in Anröchte. Der Tagesausflug mit der Nummer 5009 kostet 25 Euro.

Am Samstag, 25. September 2010, unternimmt Antje Selter von 10 bis 16 Uhr mit Interessierten einen Tagesausflug in Hohenlimburg. Zunächst wir die Gruppe durch den Steinbruch der Hohenlimburger Kalkwerke geführt. Hier erhalten Interessierte Einblicke in Ursprung und Entwicklung des Steinbruches. Sie lernen Wesentliches der Geschichte der Mineralien und Fossilien, die sie später sammeln und mitnehmen können. Anschließend erfolgt eine Führung durch das Schloss Hohenlimburg unter dem Motto „Genussvolles Leben im Mittelalter“. Im Preis für den Kurs mit der Nummer 5010, der 28,50 Euro beträgt, ist ein Imbiss enthalten. Treffpunkt ist das Restaurant Hünenpforte, Hohenlimburger Straße 112.

Am Samstag, 20. November 2010, bietet Antje Selter von 11 bis 14 Uhr wieder einen außergewöhnlichen Ausflug an mit der Möglichkeit, einen Steinbruch aus der Nähe und unter fachkundiger Anleitung zu erforschen. Teile Mitteleuropas waren vor rund 300 Millionen Jahren eine von ausgedehnten tropischen Sümpfen und Mooren bedeckte und von Flüssen durchzogene Tiefebene. Oft traten die Ströme über die Ufer, und es kam zu katastrophalen Überschwemmungen. Gewaltige Schlammmassen ergossen sich über die Ebene, die alles Leben unter sich begruben. Durch die Jahrmillionen entstand so unter anderem der Ruhrsandstein. Die Menschen zu beiden Seiten der Ruhr erkannten schon früh die guten Eigenschaften dieses Werkstoffes, und auch heute noch legen Bauten aus ältester Zeit Zeugnis ab von seiner Beständigkeit. Abgebaut wird dieser Baustoff heute im Steinbruch Külpmann. Neben dem Einblick in den Abbau eines auch heute noch sehr begehrten Rohmaterials besteht die Möglichkeit, nach Spuren der untergegangenen Sümpfe und Moore der Karbonzeit zu suchen. Veranstaltungsort für die Exkursion mit der Nummer 5007, die 12 Euro kostet, ist der Steinbruch Külpmann, Zechenweg 20 in Wetter-Albringhausen. Wetterfeste Kleidung und festes Schuhwerk sind für alle vier Exkursionen erforderlich Auch sind Hammer und Lupe ratsam, um die Fossilien freizulegen und zu begutachten.

Informationen unter der Telefonnummer 02331-207-3622.



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