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Polizei Hagen informiert (29. April 2010)
29.04.2010 Am 29.4.2010 hat die Hagener Polizei folgende Meldungen herausgegeben: 25-jähriger Hagener festgenommen - Betrüger finden immer neue Maschen - Festnahmen in Eckesey - Taschendiebstähle in der Innenstadt - Woher kommen die Einwegflaschen? - Schüler in Hohenlimburg verletzt, Polizei sucht Zeugen - Rollerunfall auf der Eppenhauser Straße - Einbruch in Vereinsheim in der Wittekindstraße - Hund biss kleinen Jungen.25-jähriger Hagener festgenommen Bei einer Personenkontrolle im Bereich des Hagener Hauptbahnhofs überprüften Beamte des Einsatztrupps zur Bekämpfung der Straßenkriminalität die Personalien eines 25jährigen Mannes. Hierbei stellte sich heraus, dass er aufgrund eines Haft- und eines Vorführbefehls bundesweit zur Fahndung ausgeschrieben war. Der Gesuchte war vom Amtsgericht Hagen wegen eines Körperverletzungsdelikts zu einer Haftstrafe von 4 Monaten verurteilt worden und hat sich dieser bis heute durch Flucht entzogen. Er ließ sich widerstandslos festnehmen und wurde der Justizvollzugsanstalt Hagen zugeführt. Betrüger finden immer neue Maschen Der Phantasie einiger "pfiffiger" Betrüger sind wirklich keine Grenzen gesetzt. Das mussten einmal mehr die Ermittler der Hagener Kripo in den vergangenen Wochen zur Kenntnis nehmen. Eine 49-jährige Hagenerin hatte vor einiger Zeit ihr Foto in einem der sog. sozialen Netzwerke wie z.B. Facebook oder StudiVz eingestellt. Daraufhin erhielt sie eine E-Mail von einer Werbeagentur. Diese fragte bei der 49-Jährigen an, ob sie Interesse daran hätte, wenn man ihr Foto in einer Werbekampagne in Frankreich verwenden würde. Nachdem die Frau ihr Einverständnis signalisiert hatte, erhielt sie eine erneute E-Mail mit dem Versprechen, dass sie für die Veröffentlichung ihres Fotos natürlich auch entlohnt werden sollte. Für die Bezahlung habe man sich eine besondere Methode ausgedacht. Es dauerte gar nicht lange und die Frau erhielt per Post mehrere Traveller-Schecks in Höhe von 2000,- Euro. Sie wurde gebeten, diese bei einem Hagener Bankhaus einzulösen, was sie auch umgehend erledigte. Durfte sie doch von diesem Betrag 20 Prozent als Gage behalten. Die übrigen 1600,- Euro musste sie auf ein Western Union Konto einzahlen. Die dabei erhaltene Codenummer übermittelte sie per E-Mail ihrem Auftraggeber. Nachdem diese Transaktion erfolgreich abgelaufen war, meldete sich der Auftraggeber erneut, um weitere Gagen in der beschriebenen Art und Weise abzurechnen und den überwiegenden restlichen Teil des Geldes zurückzubekommen. Jedoch wurden die Mitarbeiter des Hagener Bankhauses bei dem die Frau die Schecks einlösen wollte schnell stutzig und stellten im Laufe der weiteren Geschäfte fest, dass es sich bei den einzulösenden Traveller-Schecks um geschickte Fälschungen handelte. Die Bank schaltete die Polizei ein, die die Frau zunächst festnahm. Im Verlauf der Vernehmungen stellte sich dann heraus, dass die Hagenerin das Opfer eines dreisten Betrügers geworden war. Inzwischen haben die weiteren Ermittlungen ergeben, dass dieser Betrüger möglicherweise in England sitzt und den Namen einer unbescholtenen Werbeagentur für seine Machenschaften benutzt. Darüber hinaus wurde bekannt, dass die 49-jährige Hagenerin nicht die einzige Geschädigte ist, die auf diese Betrugsmasche hereinfiel. Mindestens ein weiterer Fall aus dem Raum Essen ist der Kripo bekannt. Hier war eine Frau gleich beim ersten Versuch aufgefallen, als sie die Schecks in einer Bank eintauschen wollte. Aufgrund des Vorfalls in Hagen war ein Warnhinweis an andere Bankhäuser gegangen und so fielen die gefälschten Schecks schon beim ersten Einzahlungsversuch auf. Die Hagener Polizei bittet in diesem Zusammenhang darum, Geldgeschäfte die in dieser Form über das Internet angeboten werden, sehr genau zu prüfen und im Zweifelsfall mit der Hausbank oder auch mit der Polizei Kontakt aufzunehmen. Im Hagener Polizeipräsidium stehen die Mitarbeiter des Kommissariates Prävention/ Opferschutz nach vorheriger Terminabsprache unter Tel.: 02331/986-0 gern für Fragen zum Thema Sicherheit im Internet zu Verfügung. Die Ermittlungen zu den o.g. Fällen dauern an. Festnahmen in Eckesey Am Donnerstagvormittag wollten zwei Fahndungsbeamte des Polizeipräsidiums Hagen einen Haftbefehl gegen einen 58-jährigen Mann aus Eckesey vollstrecken. Er war vom Amtsgericht Leipzig wegen Unterschlagung zu einer Strafe von 150 Tagessätzen zu je 25 Euro verurteilt worden. Das Gericht hatte ihm Ratenzahlung eingeräumt. Da er diese nach einiger Zeit einstellte, erging der Haftbefehl. Die Fahnder konnten erst nach geraumer Zeit in die Wohnung des Gesuchten gelangen. Dort sahen sie sich zunächst einer größeren Personengruppe gegenüber. Die anwesenden Männer gaben vor, der deutschen Sprache nicht mächtig zu sein. Eine Überprüfung ihrer Personalien gestaltete sich schwierig, ein junger Mann weigerte gänzlich, sich auszuweisen und blieb ungeachtet der Anweisungen der einschreitenden Beamten im Bett liegen. Aufgrund der unübersichtlichen Situation forderten die Beamten Verstärkung an. Erst als weitere Streifenwagen eintrafen, konnte der Gesuchte in einem der hinteren Zimmer gefunden werden. Der junge Mann, der anfänglich die Angaben seiner Personalien verweigerte, musste ebenfalls mit zur Polizei. Nachdem seine Identität geklärt war, wurde er wieder entlassen. Es handelte sich bei ihm um einen 22-jährigen Mann mit Wohnsitz in Polen. Der 58-jährige Gesuchte bemüht sich nun, den noch ausstehenden Geldbetrag zu erlangen. Gelingt ihm dies nicht, wird er der Justizvollzugsanstalt in Hagen zugeführt. Taschendiebstähle in der Innenstadt Auf der Wache Innenstadt erschien am 28.04.2010 gegen 19.00 Uhr ein Ehepaar mit zwei Kindern, um einen Diebstahl anzuzeigen. Etwa eine Stunde zuvor hatte sich die Familie in einem Schuhgeschäft in der Volmegalerie aufgehalten, um Kinderschuhe zu kaufen. Ihre Handtasche mit Geldbörse, Papieren und persönlichen Sachen hatte die Frau auf dem Kinderwagen ihres Sohnes während des Einkaufs abgelegt. Wenig später an der Kasse stellte sie fest, dass die Tasche verschwunden war. In der Kinderabteilung war den Eheleuten zuvor ein gut gekleideter Mann, ca. 40 Jahre alt, mit kurzen schwarzen Haaren und "Schlitzaugen" aufgefallen, der sich dort aufhielt, aber keine Kinder in Begleitung hatte. Zeugen, die Täterhinweise geben können, mögen sich bitte bei der Polizei unter Tel. 986-2066 melden. Bereits eine Stunde zuvor war auf der Wache ein Taschendiebstahl vom Vortag (27.04.2010) angezeigt worden. Der Geschädigte, ein 32-jähriger Mann, schilderte, am Dienstagnachmittag gegen 17.00 Uhr im Imbiss "Kochlöffel" gegessen und noch bezahlt zu haben. Anschließend steckte er seine Geldbörse in die Hosentasche. Als er sich wenig später in der Eisdiele im Volkspark ein Eis kaufen wollte, war die Börse mit 50 Euro und persönlichen Papieren verschwunden. Die Beamten konnten dem Geschädigten sein Portemonnaie auf der Wache wieder aushändigen. Dieses war bereits am Dienstag gegen 19.00 Uhr von einem städtischen Mitarbeiter mit Papieren, aber ohne Bargeld in einem Mülleimer in Höhe der Gaststätte "Café de Paris" gefunden und einer Polizeistreife übergeben worden. Auf der Wache war die Börse dann als Fundsache asserviert worden. Auch in diesem Fall werden Zeugen, die Hinweise geben können, gebeten, sich unter Tel. 986-2066 zu melden. Woher kommen die Einwegflaschen? 268 Plastikflaschen hatten zwei junge Männer am Dienstag in einem Supermarkt in Hohenlimburg abgegeben und dafür 67 Euro Pfand kassiert. Der Haken an der Sache war, dass sämtliche Flaschen bereits flach gewalzt waren, das Pfandlogo allerdings noch lesbar war. Als die beiden 18 und 19 Jahre alten Männer am Mittwochnachmittag erneut sieben Plastiktüten, gefüllt mit ca. 200 weiteren Flaschen, abgeben wollten, war der Eigentümer des Geschäftes anwesend, schöpfte Verdacht und informierte die Polizei. Die jungen Männer gaben an, die Flaschen gesammelt zu haben. Damit sie nicht soviel Platz beanspruchten, habe sie der 18-Jährige jeweils zertreten. Da die Herkunft nicht abschließend geklärt werden konnte, wurden die Flaschen zunächst im Supermarkt gelagert, weitere Ermittlungen dauern an. Schüler in Hohenlimburg verletzt, Polizei sucht Zeugen Glimpflich ging ein Vorfall aus, der sich am Mittwochnachmittag in Hohenlimburg zugetragen hatte. Ein achtjähriger Schüler wollte gegen 16.30 Uhr an der Bushaltestelle Fasanenweg einen Gelenkbus der Linie 513 verlassen und benutzte nach seinen Angaben eine der beiden hinteren Ausgänge. Während er ausstieg schlossen sich die Türen wieder und klemmten den Rucksack, den der Junge auf dem Rücken trug, ein. Der Bus fuhr wieder an und schleifte den schreienden Schüler ein Stück mit. Erst eine zurzeit noch unbekannte Passantin konnte den Busfahrer auf die gefährliche Situation aufmerksam machen und dadurch stoppen. Er öffnete die Tür und der unter Schock stehende Achtjährige kam wieder frei. Der Busfahrer setzte anschließend seine Fahrt fort und die Zeugin, die einen Hund ausführte, begleitete den Jungen nach Hause. Die Mutter des leichtverletzten Schülers ließ seine Prellungen an Armen und Hüfte im Krankenhaus behandeln und informierte anschließend die Polizei. Der Unfallsachbearbeiter sucht nun Zeugen des Vorfalls, insbesondere die Passantin mit Hund, die Schlimmeres verhinderte und den Jungen betreut hatte. Hinweise bitte an die 02331-986 2066. Rollerunfall auf der Eppenhauser Straße Zwei 16-Jährige verletzten sich am Mittwochabend, als es auf der Eppenhauser Straße in Höhe der Einmündung Thorn-Prikker-Straße zu einem Verkehrsunfall kam. Die beiden Jugendlichen befanden sich auf einem Motorroller und fuhren auf der bevorrechtigten Bundesstraße in Richtung Hohenlimburg. Gegen 19.30 Uhr hielt eine 68-jährige Mazda-Fahrerin an der Einmündung der untergeordneten Thorn-Prikker-Straße und setzte dann ihre Fahrt nach links in Richtung Innenstadt fort. Der Rollerfahrer konnte nach eigenen Angaben nicht mehr ausweichen und prallte in die Fahrerseite des Mazdas. Er zog sich unter anderem Kopfverletzungen zu, sein Helm, der bei der Unfallaufnahme eine Bruchstelle aufwies, hat ihn vor schweren Schäden bewahrt. Der Sozius war leichtverletzt, die beiden 16-Jährigen wurden vorsorglich mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht. Durch den Zusammenstoß entstand Sachschaden in Höhe von etwa 4000 Euro. Einbruch in Vereinsheim in der Wittekindstraße In der Nacht zum 28.04.2010 brachen unbekannte Täter in ein Vereinsheim in der Wittekindstraße ein. Erst gegen 01.00 Uhr hatte ein Vorstandsmitglied das Gebäude als Letzter verlassen und alles ordnungsgemäß verschlossen. Als er am Mittwochmorgen um 09.00 Uhr zurückkehrte, war das Zylinderschloss der Eingangstür herausgebrochen. In den Räumlichkeiten hatten die Einbrecher drei Spielautomaten aufgebrochen und daraus die Einnahmen entwendet. Weiteres Bargeld fanden sie in der Kasse der Teestube vor und nahmen es mit. Zeugen, die Täterhinweise geben können, werden gebeten, sich bei der Polizei unter Tel.986-2066 zu melden. Hund biss kleinen Jungen Eine Gruppe Kinder spielte am Mittwochabend in einem Wäldchen am Kursbrink, als plötzlich von einem nahe gelegenen Grundstück ein Hund auf sie zulief. Verschreckt flüchteten die Kinder, ein siebenjähriger Junge konnte allerdings nicht mehr entkommen und der Hund biss ihn ins Gesäß. Eine Frauenstimme rief daraufhin den Hund zurück und die Kinder verständigten die Mutter des Siebenjährigen. Der hatte eine leichte Verletzung davongetragen und die hinzugerufenen Polizeibeamten suchten in der Nähe des Einsatzortes ohne Erfolg nach dem Hund und der Halterin. Die Kinder beschrieben den Hund als boxerähnlich mit einer Schulterhöhe von etwa 50 Zentimetern und braun-schwarzem Fell. Um den Hals trug er ein rotes Tuch mit weißen Punkten. Hinweise bitte an die Polizei unter der Rufnummer 986 2066.
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Donnerstag, 09.02.2012 - 12:27 - 5072 Seitenaufrufe
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