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Städtebauliche Aufwertung Oberhagens
08.07.2010 Ein wichtiges Ziel der Stadt Hagen im Rahmen des Stadtumbaus ist die Aufwertung des öffentlichen Raums durch ausgewählte Einzelvorhaben, insbesondere in Kooperation und mit Unterstutzung durch private Initiativen. In enger Abstimmung mit der Unteren Denkmalbehörde und dem Ressort Wohnen der Stadt Hagen wurde bereits eine Fläche von über 1.700 Quadratmetern, bestehend aus Ziegel- und Putzfassade, wieder denkmalgerecht hergestellt.Diese Aufwertungsmaßnahme an dem um circa 1890 errichteten Elbers-Ensemble wird aus dem Förderprogramm Stadtumbau-West mit einem Zuschuss von rund 52.000 Euro unterstützt. Gegenüber der Möllenhofstraße wurde das vorhandene Ziegelmauerwerk über zwei Felder komplett entfernt und ein Durchgang angelegt. Die Hagenpeg als Betreiber der Elbershallen hat an dieser Stelle einen weiteren Eingangsbereich geschaffen, welcher eine öffentliche Durchwegung ermöglichen wird. Auch der neue Hauseigentümer des denkmalgeschützten, ehemaligen Ledigenhauses der Elbers-Fabrik, Tuchmacherstraße 4, hat im Juni 2010 einen Förderantrag zur Fassadengestaltung seines Gebäudes gestellt. So wird die gegenwärtige triste Situation in Zukunft durch einen angenehmen Aufenthaltsbereichs für die Bewohner rund um die Frankfurter Straße verbessert. Gemäß einer Abstimmung mit der Bezirksregierung in Arnsberg und dem zuständigen Ministerium, soll diese Platz- und Straßenraum gestaltende Maßnahme trotz der angespannten Haushaltslage weitergeführt werden. Die Öffnung der Elbershallen zum Quartier wird durch das Kooperationsprojekt „Kesselhaus zur Kletterhalle“ der evangelischen Kirche und der Hagenpeg, gedacht für Kinder- und Jugendliche der Stadt, unterstützt. Bezirksbürgermeister Jürgen Glaeser, der Vertreter der Hagenpeg, Tobias Wabbel und das Stadtumbau-Büro betrachten diese Maßnahme als positiven Beitrag für die nachhaltige Aufwertung des Stadtquartiers.
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Mittwoch, 23.05.2012 - 16:36 - 5023 Seitenaufrufe