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Generationenwechsel im Stadtteil Emst
19.05.2011 Die demografische Entwicklung macht vor keinem Hagener Stadtteil Halt. Auch in Emst zeichnet sich ein deutlicher Generationenwechsel ab.Carolin Krüger, Studentin der Ruhr-Uni Bochum, hat diese Ausgangssituation zum Thema ihrer Abschlussarbeit gewählt und wird diese im Rahmen einer Informations- und Diskussionsveranstaltung am Dienstag, 24. Mai 2011, um 17 Uhr im Gemeindehaus der Evangelischen Erlöserkirche Emst, Bergruthe 3, vorstellen. Krügers Arbeit knüpft dabei an das Gutachten zur Wohnsituation in Hagen, den „Masterplan Wohnen“, an, den die Stadt Hagen in Auftrag gegeben hatte. Untersucht wurde von Carolin Krüger, inwiefern sich das Quartier rund um den Fritz-Steinhoff-Park in einer Umbruchsituation befindet. Bemerkenswert dabei ist die parallele Alterung der Bausubstanz und der Bewohnerschaft. Ein großer Teil der „Emster“ ist sehr bodenständig und wohnt bereits seit Jahrzehnten dort. Der Anteil älterer Menschen ist in Emst überproportional hoch. Die meisten Senioren verspüren den Wunsch, weiterhin in ihrem angestammten Quartier zu bleiben. Andererseits verfügt das Quartier über Stärken, von denen Familien und jüngere Menschen profitieren können. Ausgehend von Bewohnerbefragungen und Gesprächen mit den Akteuren vor Ort sind Ideen entwickelt worden, die sich unter anderem darauf beziehen, Wohnangebote für alle Generationen zu schaffen und Wohnbestände umzustrukturieren. Ein wichtiger Aspekt besteht darin, Anreize für alters- und energiegerechte Umbauten von Wohnungen und Eigenheimen zu entwickeln. Das Ressort Wohnen der Stadt Hagen hat die Studentin bei ihrer Untersuchung unterstützt. Eine Quartiersanalyse, wie sie in Emst vorgenommen wurde, ist ein wichtiger Baustein im Handlungskonzept Wohnen und somit die aktuelle Fortsetzung des Masterplanes. Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen, an der Informations- und Diskussionsveranstaltung zum Thema „Wohnen und leben auf Emst“ im Gemeindehaus der Evangelischen Erlöserkirche Emst teilzunehmen. Anmeldungen sind erwünscht und werden unter Telefon 02331/207-2936 (Regina Korn) oder -3832 (Karin Bekaan) entgegengenommen.
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Donnerstag, 24.05.2012 - 00:39 - 288 Seitenaufrufe
