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MAILLOL Plastik zurueck im Hagener HOHENHOF

28.06.2005

Eine Plastik des bedeutenden franzoesischen Bildhauers ARISTIDE MAILLOL (1861-1944) ist wieder in die Villa HOHENHOF in Hagen, das ehemalige Wohnhaus des Folkwang-Museumsgruenders KARL ERNST OSTHAUS, zurueckgekehrt.

Mit der Aufstellung in dem MUSEUM DES HAGENER IMPULS' im HOHENHOF wird die schoene Holzplastik eines 72 cm grossen, anmutig stehenden, jungen Maedchens nach 80 Jahren wieder auf Dauer fuer die OEffentlichkeit zugaenglich.
1996/97 wurde sie erstmals in der grossen Maillol-Retrospektive in Berlin, Lausanne, Bremen und Mannheim gezeigt.

Das STEHENDE MAEDCHEN ist eine Dauerleihgabe aus Privatbesitz an die HENRY VAN DE VELDE-GESELLSCHAFT HAGEN, die das Werk wiederum fuer die Ausstellung in der Jugendstil-Villa HOHENHOF, einer Abteilung des KARL ERNST OSTHAUS-MUSEUMS HAGEN, zur Verfuegung stellt.

Das STEHENDE MAEDCHEN, dessen graziler Koerper von einem zarten Tuch eher ent- als verhuellt wird, schuf Aristide Maillol um 1903.
Das Ehepaar Osthaus wurde auf die Holzplastik 1904 bei einem Besuch der Galerie Ambroise Vollard in Paris aufmerksam. Karl Ernst und Gertrud Osthaus waren von der Maedchenfigur derart begeistert, dass sie deren Urheber kennenlernen wollten. Daraus entwickelte sich ein jahrelanger persoenlicher Kontakt mit dem bedeutenden franzoesischen Bildhauer, dessen Atelier in einem kleinen Ort westlich von Paris lag. Bereits 1905 erteilte Osthaus Maillol den Auftrag zur Ausfuehrung der monumentalen Steinplastik der SÉRÉNITÉ, die um die Jahreswende 1910/11 im Garten des Hohenhofes vor Osthaus' Arbeitszimmer aufgestellt wurde (nach ihrem Verkauf nach Duesseldorf vermutlich 1945 zerstoert). Darueber hinaus zeigte Osthaus weitere kleinplastische Arbeiten Maillols in seinem Hagener Museum Folkwang, unter anderem den beruehmten RADFAHRER (heute im Essener Museum Fo lkwang). Durch seinen Ankauf 1904 macht Osthaus erstmals Werke des franzoesischen Bildhauers in Deutschland fuer die Öffentlichkeit zugaenglich.

Holzplastiken sind im Werk Aristide Maillols weitaus seltener als Arbeiten in Bronze oder Terrakotta. Deren Herstellung war weniger zeitaufwaendig als die Schnitzarbeit in Holz. Maillol schrieb 1902 in einem Brief, dass seine Holzfiguren zwar aeusserst beliebt seien, ihn jedoch die Vollendung einer Holzstatuette jeweils ein Jahr beanspruche und er daher nicht auf seine Kosten kaeme.

Das STEHENDE MAEDCHEN befand sich, wie historische Fotografien belegen, auf einem Holzsockel im Damensalon des Hohenhofes. Die Plastik wurde nicht, wie die Werke der Folkwang-Sammlung, nach Osthaus' Tod 1922 nach Essen verkauft, sondern blieb in Familienbesitz. Durch Vermittlung von Manfred Osthaus, den Enkel des Folkwang-Gruenders, gelangt die Figur nun wieder an ihren urspruenglichen Bestimmungsort zurueck.

Die Besitzer, die die Henry van de Velde-Gesellschaft bzw. den Hohenhof bereits mehrfach durch finanzielle Unterstuetzung und mit Leihgaben bedacht haben, und nun das STEHENDE MAEDCHEN als Dauerleihgabe fuer Hagen zur Verfuegung stellen, moechten selbst anonym bleiben. Ihnen sind sowohl die HENRY VAN DE VELDE-GESELLSCHAFT HAGEN als auch das KARL ERNST OSTHAUS-MUSEUM DER STADT HAGEN zu grossem Dank verpflichtet.



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