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Tag des offenen Denkmals

02.09.2005

Am 2. Septembersonntag (11. September) ist es wieder soweit - in ganz Europa öffnen Baudenkmäler ihre Türen für Besucher.

Verweis: Tag des Offenen Denkmals 2006

Auch Hagen ist mit einem bunten Angebot dabei: vom Kötterhaus über die Industriellenvilla bis zur Wasserburg und zur Kirche präsentieren sich einige Schätze der Stadt im Rahmen des schon traditionellen Tags des offenen Denkmals.

Um 11 Uhr wird Bürgermeister Dr. Hans-Dieter Fischer am Sonntag, 11. September, am gerade restaurierten Brunnen zwischen den Fachwerkhäusern "Im Stell" 2 und 3 den Denkmaltag in Hagen offiziell eröffnen.

Im Stell 2 in Hagen
Im Stell 2
Anschließend lädt der CVJM bis circa 18 Uhr in das Haus Nr. 2 ein. Die Mitglieder des CVJM werden den Besuchern erzählen, warum sie gerade dieses Häuschen für ihre Arbeit ausgesucht und mit viel Fleiß zu dem gemacht haben, was es heute ist.

Architekt van der Minde leitete die Restaurierungsarbeiten und wird von den zum Teil schwierigen Umbauarbeiten berichten und auf so manche Besonderheit hinweisen, beispielsweise, warum das Haus einen hellblauen Anstrich hat.

Auch der speziell angelegte Naturgarten ist einen ausgedehnten Besuch wert; ist dort doch sehr viel mehr zu sehen als in einem normalen Bauerngarten. Wer möchte, kann sich mit Kaffee und Kuchen stärken und dann einfach auf die andere Seite der Straße hinübergehen, wo Familie Matthes zwischen 11 und 16 Uhr in ihr Haus einlädt.

Mit viel Mut, Energie, manchem verzagten Seufzer und guten Fachfirmen hat die junge Familie aus einer verfallenden Kate, der man nicht ansah, das es "kurz vor zwölf" war, ein gemütliches und komfortables Einfamilienhaus gemacht. Immer wieder bleiben Spaziergänger stehen und staunen, was aus dem Häuschen von "Tante Anna" geworden ist. Das Haus kann nur eine begrenzte Anzahl von Besuchern auf einmal aufnehmen, aber gegenüber beim CVJM oder mit einem kleinen Spaziergang lässt sich die eventuelle Wartezeit gut verkürzen.

Gemeinsam mit dem Haus "Im Stell 1" (das nur von außen besichtigt werden kann, weil die Familie noch mitten in den Renovierungsarbeiten steckt), sind die drei so versteckt liegenden ehemaligen Kötterhäuser das, was von dem ehemals großen Bauerngut Oberste Hülsberg geblieben ist. An diesen Gebäuden zeigt sich sehr deutlich, was es heißt, "der Vergangenheit eine Zukunft zu geben". Einige "alte" Vorhaller wissen so manche Geschichte zu den Häuschen zu erzählen, die auch für die heutigen Besitzer neu sind.

Ein Hinweis zum Weg: mit dem PKW von der Weststraße kurz vor der Eisenbahnüberführung nach links in die Volmarsteiner Straße einbiegen, nach der Kurve geht links eine schmale Straße "Am Tempel" in den Wald, der Fußweg bis zu den Häusern dauert knapp fünf Minuten.

Gegenüber der Straße "Am Tempel" kann auf dem Parkplatz der Firma Ottensmann geparkt werden. Bitte auf das gelbe Plakat achten! Die Buslinie 521 fährt von der Innenstadt nach Vorhalle, Haltestelle Vossacker. Brandenburger Str. und Am Winterhof führen direkt dorthin.

Das Wasserschloss Werdringen in Hagen
Wasserschloss Werdringen
Nicht weit vom Stell bietet von 10 bis 17 Uhr das Museum für Ur- und Frühgeschichte im Wasserschloss Werdringen am Denkmaltag ein besonderes Programm. Auf das Eintrittsgeld kann zwar nicht verzichtet werden, dafür können die Besucher von 13 bis 17 Uhr einem Prähistoriker bei der Herstellung von steinzeitlichen Werkzeugen zuschauen.

Wer möchte, kann sich schon um 10 Uhr einer Wanderung um den Kaisberg herum anschließen, bei der die geschichtsträchtige Landschaft, aus der einige der Funde im Museum stammen, erkundet wird. Gegenüber lädt der Schlossverein Werdringen in seine Räumlichkeiten ein.

Mitglieder des Schlossvereins, die ausschließlich ehrenamtlich tätig sind, zeigen den Besuchern das Schloss, erzählen von der langen Geschichte des Ringens um diesen heute so beliebten Ausflugsort und informieren über die zahlreichen Aktivitäten im und um das Schloss.

Die Wasserburg Werdringen ist mit dem PKW oder dem Rad über die Brockhauser Straße erreichbar, an der Eingangsallee gibt es begrenzte Parkmöglichkeiten.
Anfahrt mit dem Bus: Linie 521.

In Hohenlimburg lädt die Reformierte Kirche in der Freiheitstraße nach dem Gottesdienst von 11.30 bis 18 Uhr in das ansonsten verschlossene Gotteshaus ein. Gemeindemitglieder erklären den Besuchern die Besonderheiten dieser Kirche, die mit dem unmittelbar angebauten Gemeindehaus in der Altstadt von Hohenlimburg steht.

Wer bei einer Reformierten Kirche an einen besonders schlichten Bau denkt, wird hier eines Besseren belehrt.....

Parkmöglichkeiten gibt es an der Bahnstraße, die Buslinien 513, 517, 518, 524, 534, 538 fahren ab Hagen Hauptbahnhof beziehungsweise der Haltestelle Stadtmitte nach Hohenlimburg.

Der Hohenhof in Hagen
Der Hohenhof
Der Hohenhof am Stirnband ist von 11 bis 18 geöffnet. Als Wohnsitz der Hagener Mäzenatenfamilie Karl Ernst und Gertrud Osthaus ist er weit über Hagens Grenzen bekannt. Von hier gingen zwischen 1900 und 1920 wichtige Impulse für Kunst, Architektur und Design aus.

Auch das Folkwang Museum in Essen hatte in Hagen seinen Ursprung. Der Hohenhof ist heute einer der Hauptankerpunkte der Route der Industriekultur und Teil der internationalen "Van de Velde-Route", die die Spur des berühmten belgischen Jugendstil-Architekten quer durch Europa aufzeigt.

Informationen dazu und zum "Hagener Impuls" finden sich im Hohenhof. In unmittelbarer Umgebung stehen andere bedeutende Gebäude der Epoche. Parkmöglichkeiten gibt es an der Haßleyer Straße und am Stirnband.
Buslinien: 527 ab Hagen-Rathaus/Hauptbahnhof, 534 ab Hohenlimburg.

Das kleine ehemalige Arbeiterhaus an der Walddorfstraße 17, das Riemerschmid-Haus, bildet sozusagen das Pendant des 20. Jahrhunderts zu den Kötterhäusern im Stell.
Von 11 bis 18 Uhr kann man hier nachempfinden, was modernes, fortschrittliches Wohnen in einem auf Arbeiter zugeschnittenen kunstvoll gestalteten Rahmen um 1910 bedeutete. Der Gegensatz zwischen der großbürgerlichen Villa Hohenhof und dem kleinen, fast märchenhaft wirkenden Haus zeigt einen Teil des Spektrums des Wirkens von Karl Ernst Osthaus und seiner Frau Gertrud. Diese hatten ihr ganzes Vermögen in ihre Ideen gesteckt und damit ihrer Stadt einige Kostbarkeiten hinterlassen, die es zu hegen und zu pflegen gilt.

Die Riemerschmidhäuser sind mit den Buslinien 518, 522, 526 erreichbar, Haltestelle Walddorfstraße. Parkmöglichkeiten gibt es in unmittelbarer Nachbarschaft. (Bitte auf die Anwohner Rücksicht nehmen.)

Für die Besucher liegen in allen hier beschriebenen Baudenkmälern Mappen bereit mit dem Sonderdruck der Zeitschrift Monumente der Deutschen Stiftung Denkmalschutz sowie Beschreibungen der Gebäude von der Unteren Denkmalbehörde der Stadt Hagen und Informationen von Trägern und Nutzern der Gebäude.



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