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Tatort Schloss Hohenlimburg
16.04.2004 ...in der Region wird gemordet ! Hochkarätig besetztes Krimispektakel erlebt eine NeuauflageNachdem Ende 2002 das größte deutsche Krimifestival am Hellweg und weit darüber hinaus großen Anklang fand, erlebt das mörderische Spektakel im Herbst 2004 eine Neuauflage, die auch am Hohenlimburger Schloss grausige Spuren hinterlassen wird! Das Land NRW, die Kunststiftung NRW sowie die Provinzial in Münster fördern dankenswerterweise die blutrünstige Fortsetzung, die vom Westfälischen Literaturbüro in Unna in Zusammenarbeit auch mit dem Kulturamt der Stadt Hagen und der Fürstlichen Kanzlei organisiert wird. Vom 24. September bis 13. November 2004 verwandelt sich die Hellweg-Region also wieder einmal zu einem Ort hochkarätiger Verbrechen. Erneut sind rund 50 deutsche und internationale Krimiautoren in der Gegend zwischen Hamm und Schwerte, Unna und Lippstadt an 15 Orten zu Gast. Hagen ist die Gaststadt des Projektes. Fast schon Tradition: die Auftaktveranstaltung wird am 24. oder 25. September 2004 wieder im Circus Travados in Unna stattfinden. Ebenso geht der fulminante Abschluss wieder in der Rohrmeisterei in Schwerte am 13. November 2004 über die Bühne. Mehr wird im Moment noch nicht verraten. Allerdings: Familien sollten sich schon jetzt den 10. Oktober notieren, denn dann wird auf Schloss Hohenlimburg der Familientag stattfinden - in und vor einem Ambiente, das wie geschaffen für dramatische Krimigeschichten für Erwachsene und Kinder ist. An dieser Stelle soll und kann noch nicht zu viel verraten werden, weil das Programm zur Zeit erst noch zusammengestellt wird. Aber soviel sei gesagt: Altbewährtes und Neuersinntes bilden eine explosive Krimi-Mischung.... Selbstverständlich können sich auch 2004 alle Krimi-Begeisterten ein Stück "Mord am Hellweg" mit nach Hause nehmen: Kurzkrimis von 20 renommierten Autoren erscheinen in dem Sammelband "Mehr Morde am Hellweg". Die Anthologie erscheint im Dortmunder Grafit Verlag, dem auflagenstärksten deutschen Krimiverlag, der bereits den Krimigeschichtenband „Mord am Hellweg“ (2002) herausgab, der eine einmalige Erfolgsstory schrieb und noch heute gut verkauft wird. Die Gaststadt Hagen ist im neuen Band „Mehr Morde am Hellweg“ gleich mit zwei Geschichten vertreten. Derzeit recherchiert einer der zur Beteiligung am Krimiband eingeladenen Autoren vor Ort: Carsten Sebastian Henn,1973 in Köln geboren, lebt heute in Hürth. Er wird zwei Tage im mittelalterlichen Ambiente der Burg und ihrer Umgebung nach mörderischen Spuren schnüffeln und sich zu grausigen Entdeckungen inspirieren lassen. Was er am 10. Oktober dem Publikum präsentieren wird, muss erst noch zwischen den geschichtsträchtigen Mauern ersonnen werden. Carsten Sebastian Henn erschien erstmals im Sommer 2000 auf der literarischen Bühne mit seiner Erzählung "Julia, angeklickt". Als fachkundiger Weinjournalist kam er schließlich auf den bittersüßen Geschmack von kulinarischen Krimis. Sowohl in seinem 2002 erschienenen Krimi-Debüt "In Vino Veritas", als auch im 2003 erschienenen Nachfolger "Nomen est Omen" bringt er seinen Ermittler Julius Eichendorff in Teufels Küche. Er ist Mitglied im SYNDIKAT, dem Verband deutscher Krimiautoren. Wesentlich bekannter unter Krimifans dürfte der ehemalige Soziologieprofessor und Autor Horst Bosetzky sein, der 1938 in Berlin geboren wurde und ebenfalls eine Kriminelle Story für „Mehr Morde am Hellweg“ in Hagen ansiedeln wird. Bosetzky veröffentlicht seit 1971 unter dem Kürzel -ky eine Vielzahl von Krimis und anderen belletristischen Werken und zudem zahlreiche Hörspiele und Drehbücher für verschiedene TV-Produktionen. Die Figuren in seinen Werken zeichnen sich oft durch starke innere Konflikte und Zerrissenheit aus. Daher gilt er unter Kritikern als "der Erfinder des deutschen Sozio-Krimis". Er ist bereits mehrfach für seine Krimis ausgezeichnet worden, wobei sich besonders der Preis für den besten deutschsprachigen Kriminalroman 1980 und der Ehren-Glauser 1992 für seine Verdienste um den deutschen Kriminalroman hervorheben. Auch er ist Mitglied des SYNDIKATS. Und so darf man schon jetzt sehr gespannt sein, welche Morde die Autoren Henn und Bosetzky in Hagen geschehen lassen werden. Das genaue Programm mit vielen Tatorten und Tätern ist in Kürze (etwa Anfang Mai) auf der ständig aktualisierten Website www.mordamhellweg.de oder unter 0 23 03 – 96 38 52, der Hotline-Nummer für „Mord am Hellweg“, zu erfragen. Über Details zum Hohenlimburger Programm, Vorverkauf etc. wird im Juli Näheres berichtet.
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Donnerstag, 24.05.2012 - 05:54 - 1550 Seitenaufrufe
