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„Ein Irgendwo von dazumal“
Datum: 21.04.2010
- Beginn: 19:00 Uhr
Aus den sechs Leben der Dichterin Mascha Kaléko, ein Abend mit Kriszti Kiss - Die deutsch-jüdische Schriftstellerin Mascha Kaléko ist eine überaus vielschichtige Autorin, in deren Texten sich ein traumatisches Stück Zeitgeschichte spiegelt, das sie als Zeitzeugin vor allem in Gedichten, Chansons und Liedern, aber auch in Prosatexten verarbeitet hat.
In Galizien 1907 geboren, fand sie nach Schul- und Studienjahren in Berlin Anschluß an die literarische Bohème vor allem des Romanischen Cafés. Sie veröffentlichte regelmäßig Gebrauchslyrik in der „Vossischen Zeitung“ und hatte Kontakt mit namhaften Autoren des Berliner Kabaretts, aber auch mit Albert Einstein, Thomas Mann, Erich Kästner und Alfred Polgar, die die Verse der jungen Großstadtdichterin schätzten. Mascha Kaléko emigrierte 1938 in die USA und ging schließlich nach Israel. Sie starb 1975 in Zürich.
Die aus alltäglichen Erfahrungen geschöpften Texte dieser außergewöhnlichen Frau sind voller verspielten Humors, Lebensfreude und Optimismus, aber auch durchdrungen von Sarkasmus und Bitterkeit. Sie spiegeln in ihren wechselnden Stimmungen auch die politischen Bedingungen, unter denen sie entstanden.
Kriszti Kiss berührt an diesem Abend in ihrer Textauswahl viele literarische Facetten einer Autorin, die es zu entdecken lohnt. Sie erinnert dabei auch an die bis heute geschätzten sensiblen Chansontexte Mascha Kalékos.
„Diese sogenannte lässige Sachlichkeit, die jedoch immer von großer Emotionalität durchflochten wird, arbeitete Kriszti Kiss beim Lesen gekonnt heraus. Durch ihre bewegende Vortragsweise vermochte sie die besondere Intensität von Mascha Kalékos Sprache herauszuarbeiten“ (Iserlohner Kreisanzeiger).
Kriszti Kiss erhielt ihr Schauspiel-Diplom an der renommierten Staatlichen Hochschule für Schauspielkünste in Budapest, ihrer Heimatstadt. Sie lebt seit mehr als zwanzig Jahren in Dortmund und arbeitet seither als Schauspielerin an vielen namhaften Bühnen, in freien Produktionen sowie als Kabarettistin und Chansonsängerin.
Melange im Bentheimer Hof
Eintritt: 12,- Euro inkl. 2,- Euro Verzehr/Getränk
Veranstaltungsort und Vorverkauf: Bentheimer Hof, Stennertstr. 20, 58119 Hagen-Hohenlimburg, Tel.: 02334/4826
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| 04. | April 2010 |
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Musical
West Side Story
Die „West Side Story“, ein Musical in zwei Akten von Leonard Bernstein, feierte 1957 am Broadway ihre Uraufführung und ist bis heute eines der bekanntesten, wenn nicht das bekannteste Musical überhaupt. Dialoge in deutscher Sprache / Gesangstexte in englischer Sprache.
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| 06. | April 2010 |
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Konzert - Weltmusik Teofilovic Twins aus Serbien Die Teofilovic-Zwillinge aus Serbien gelten nicht nur als „Jahrhundert-Stimmen“ des an musikalischen Talenten reichen Balkans, sondern auch als außergewöhnliche Interpreten einer längst vergessener Gesangstradition: Der geheimen Welt des musikalischen Erbes auf dem Balkan – eine der aufregendsten Klangwelten Europas.
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| 14. | April 2010 |
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Geschichte - Kurs Zwischen Spätantike und Völkerwanderung Ein Kurs der Volkshochschule Hagen zum Thema „Spätantike und Völkerwanderung“ mit dem bewährten Dozenten-Team Cornelia Hackler und Elmar-Björn Krause beginnt am Mittwoch, 14. April 2010 und erstreckt sich über zehn Termine jeweils von 19.15 bis 21.45 Uhr.
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| 18. | April 2010 |
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Ausstellung - Führung FÜHRUNG ZUR ARCHITEKTUR DER ERINNERUNG Im Osthaus Museum erwartet den Besucher und die Besucherin eine raumfüllende Installation der Künstlerin Sigrid Sigurdsson. Unter dem Titel "Architektur der Erinnerung" sind Objektkästen, Zeichnungen, Bücher, Sammlungen und diverse Exponate aus über 50 Jahren künstlerischen Schaffens versammelt.
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| 21. | April 2010 |
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19:00 Uhr
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| 29. | April 2010 |
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16:30 Uhr
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