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Stadthalle Hagen - Der Zauberlehrling von Goethe
Datum: 18.03.2005
- Beginn: 20:00 Uhr
Karten: 22,00 bis 32,00 Euro bzw. ermäßigt 19,00 bis 29,00 Euro
Der Zauberlehrling von Goethe — kein anderes Gedicht trifft den Katzenjammer der Neuzeit genauer - und handelt doch nur von einem Lausbubenstreich.
Das Theaterstück des Theaters in medias res, unter der Regie von Thomas Waldkircher, erweitert den Inhalt um weitere Texte von Goethe, die sich zu einer poetischen,
tiefsinnigen, spannenden und humorvollen Geschichte zusammensetzen.
Ergänzt wird das Spiel der Schauspieler durch Elemente aus dem schwarzen Theater, lebensgroßen Marionetten, Schattenspiel und Tanzeinlagen, z.B.: wenn der Bube sich ein Pfauenpärchen zum Tanze zaubert...
(Figuren und Tricks: Michael Schmidt).
Jeder der insgesamt 4 Akte erhielt eine eigene Musik, die die unterschiedlichen Stimmungen noch unterstreicht. So entsteht auf dem Theater eine fast greifbare Geisterwelt, die den Lehrling (Anja Pirling in der Titelrolle) neckt und piesackt bis hin zu seinem berühmten Ausruf:
"HERR DIE NOT IST GROß,
DIE ICH RIEF, DIE GEISTER,
WERD´ ICH NUN NICHT LOS!".
1.BILD
Man sieht Meister und Lehrling auf einer Waldlichtung: der Meister referiert über die Natur. Die beiden Geister Uriel und Ithuriel, für den Lehrling unsichtbar, tanzen dazu.
Der Lehrling langweilt sich fürchterlich und bekommt großen Hunger. Der Meister packt den mitgebrachten Picknickkorb aus und verspeist genussvoll ein Hühnerbein.
Der Lehrling bekommt nichts und wird rasend vor Wut. Die Geister stellen ihm ein Bein, er stürzt und schreit.
Der Meister kommt herbei und heilt die Wunde mit Zauberei. Der Lehrling nutzt die Gunst der Stunde und bettelt, der Meister möge ihm zeigen wie man einen Vogel zaubert. Der Meister zaubert zwei Pfauen, die auf der Lichtung tanzen.
Übermütig tanzt der Bube mit. Ruft gar aus: "Ich bin ein Gott!" Der Meister, ob solcher Selbstüberschätzung sichtlich verärgert, jagt ihn nach Hause zum Putzen der Halle.
2. BILD
Schimpfend fegt der Lehrling die Halle: "Hätte Gott mich anders gewollt, hätt´er mich anders gebaut!" Der Meister will am Abend noch ausgehen und vorher ein Bad nehmen.
Vor den Augen des Lehrlings zaubert er die dienstbaren Geister herbei, um sein Bad zu füllen, ihm duftende Essenzen zu reichen und zu seinem Gefallen zu tanzen. Der Lehrling, voller Neid, verspottet den Meister. Der Meister erkennt den Hochmut seines Schützlings und will ihn davon heilen: er verspricht ihm, ihm seinen größten Wunsch zu erfüllen er soll im magischen Kreis erschauen, wer seine Eltern sind, woher er kommt, wer er ist.
Der Meister eröffnet ihm das innerste seiner Seele: er glaubt ein Fürstensohn edelster Herkunft zu sein! Der Meister stellt ihn vor die Wahl: will er Wahrheit oder Traum? Der Bube entscheidet sich für die Wahrheit: in einem Rückblick sieht er seine Mutter, eine arme Bäuerin, die im Gebirge in einem zerfallenen Tempel lebt. Und er erfährt, dass er von seinem Meister geraubt worden ist.
3. BILD
Der Lehrling hat seine Lektion gelernt: als er ein Gemälde kopieren soll, gequält und verspottet von den beiden Geistern, verzweifelt er an seiner Aufgabe.
Erstmals ist er mit sich unzufrieden und bittet den Meister um Rat. "Ich stehe wie vor einer Last ein Mann, die er tragen soll und nicht heben kann!"
Der Meister aber, stellt ihn auf die Probe: er überreicht ihm den lang ersehnten Zaubermantel und weist ihn an: "ES TREFFEN SICH AN EINEM DUNKLEN ORT DIE MEISTER ALLER MEISTER. ICH LASS DICH HIER UND GEHE FORT, LASS AUCH DIE BEIDEN GEISTER. DOCH HÜTE DICH DIE KRÄFTE AUFZUWECKEN, DIE IN DIESEN BEIDEN STECKEN!"
Der Meister verläßt das Haus. Übermütig ruft sein Schützling aus: "JETZT IST DER TAG GEKOMMEN AN DEM MEINE STUNDE SCHLÄGT. DAS LEBEN IN DIE HAND GENOMMEN, DAß ES REIFE FRÜCHTE TRÄGT!"
4. BILD
Und er beginnt:
"WALLE! WALLE" MANCHE STRECKE.
DAß ZUM ZWECKE WASSER FLIEßE
UND MIT REICHEM VOLLEM SCHWALLE
ZU DEM BADE SICH ERGIEßE..."
Und die Geister erwachen und beginnen Wasser in die Halle zu schütten... Untermalt von Dukas berühmten Orchesterscherzo „Der Zauberlehrling“ beginnt ein großes Finale mit einem überraschenden Ende ...
Veranstaltungen in der Region:
| Kultur Veranstaltungen - März 2005
| 04. | März 2005 |
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Theater - Theaterstück Theater Hagen - Democracy - Agentenaffäre Theaterstück von Michael Frayn
Gastspiel des Euro-Studios Landgraf
in Koproduktion mit dem Theater Fürth
– Hagener Erstaufführung –
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19:30 Uhr
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Auftritt - Lesung Ernst Meister Preisträger 2003 lesen im Museum für Westfälische Literatur Ironische Verskunst und rätselhaft schöne Gedichte erwarten den Lyrikfreund, wenn am Freitag, 04. März 2005, der Hauptpreisträger Lutz Seiler und die Förderpreisträger Ulf Stolterfoth und Hendrick Rost Gäste im Literaturmuseum Kulturgut Haus Nottbeck in Oelde sind.
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| 05. | März 2005 |
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19:00 Uhr
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Konzert - Gesang J.E.S.! - we get around - Konzert der Hagener A Capella Formation Termin: 05.03.2005, 19.00 h im Werner-Richard-Saal der Dörken-Stiftung in Herdecke, Wetterstr. 60
Veranstalter: J.E.S.! (A Capella Formation aus Hagen)
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| 10. | März 2005 |
ab
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10.03.2005 - 15.03.2005 - Ausstellung - Fotografie Starke Frauen haben viele Gesichter - Ausstellung in der Stadtbücherei Zum Internationalen Frauentag zeigen die Katholische Frauengemeinschaft Hagen und die Stadtbücherei die Ausstellung Starke Frauen haben viele Gesichter mit Fotografien von Marie-Luise Haas.
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| 12. | März 2005 |
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Theater - Oper Theater Hagen - Premiere - The Rake's Progress [Die Karriere eines Wüstlings] Oper in drei Akten
Musik von Igor Strawinsky
Premiere: 12. März 2005
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19:00 Uhr
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Kinder - Lesenacht Piraten Ahoi in der HagenMedien Stadtbücherei Vor zwei Jahren gruselten sich kleine Leseratten bei der ersten Lesenacht in den Räumen der Stadtbücherei auf der Springe.
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| 17. | März 2005 |
ab
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17.03.2005 - 15.04.2005 - Ausstellung Ausstellung in der Stadtbücherei zeigt viel Interessantes und Kurioses rund um die Katze In Anlehnung an das Rilke-Zitat Das Leben und dazu eine Katze: das gibt eine unglaubliche Summe, ich schwörs euch! zeigt die HagenMedien Stadtbücherei in einer kleinen aber feinen Ausstellung Interessantes, Kurioses, Informatives und Lesenswertes rund um den Stubentiger und seine Verwandten.
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| 18. | März 2005 |
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19:00 Uhr
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Theater - Jugendtheater Shakespeare - sämtliche Werke (leicht gekürzt) Freiverkauf
5,00 Euro
Komödie von Adam Long, Daniel Singer und Jess Winfield
- ab 14 Jahren
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20:00 Uhr
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Theater - Goethe Stadthalle Hagen - Der Zauberlehrling von Goethe Karten: 22,00 bis 32,00 Euro bzw. ermäßigt 19,00 bis 29,00 Euro
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| 20. | März 2005 |
ab
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20.03.2005 - 29.05.2005 - Ausstellung - Kunst EMIL SCHUMACHER - Ein Fenster zum neuen Museum Werke aus der Sammlung des Karl Ernst Osthaus-Museums. Die Zeichen stehen guenstig fuer die lange geplante Errichtung des Emil Schumacher-Museums in Hagen.
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18:00 Uhr
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Theater - Operette Theater Hagen - Der Graf von Luxemburg
Operette in drei Akten
Text von Alfred Maria Willner, Robert Bodanzky und Leo Stein
Musik von Franz Lehár
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| 26. | März 2005 |
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19:30 Uhr
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Theater - Operette Theater Hagen - Der Graf von Luxemburg
Operette in drei Akten
Text von Alfred Maria Willner, Robert Bodanzky und Leo Stein
Musik von Franz Lehár
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