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Celloherbst 2010: Grenzüberschreitende Klangfarben
Datum: 23.10.2010
- Beginn: 20:00 Uhr
Dieses wirklich außergewöhnliche Kammerorchester ist ein besonderes Highlight des Celloherbst 2010. Weit entfernt vom normalen Konzertrepertoire, immer auf der Suche nach etwas Neuem - Klangsensibilität, Klarheit und Brillanz der Interpretationen sind Charakteristika, an denen sich das Kammerorchester der Musikhochschule Münster orientiert.
Geleitet wird es von Professor Matias de Oliveira Pinto, der zur Bildung des Kammerorchesters maßgeblich beigetragen hat.
Das Programm spiegelt die Vielseitigkeit und Aufgeschlossenheit des Orchesters wieder:
Piazzollas „Vier Jahreszeiten“ und die Uraufführung des Werkes für 2 Violoncelli von Schultheis aus Berlin und das Haydn Konzert stehen gleichberechtigt nebeneinander. Eines der schönsten Werke der Barockmusik, das Largo von Albinoni, wird ebenfalls in einem Arrangement für Cello und Kammerorchester mit der Solistin Felicitas Stephan zu hören sein.
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| Das Kammerorchester der Musikhochschule Münster |
So vereint das Orchester Tango und Zeitgenössisches in einem Programm. Man darf sich auf ein besonderes Klangerlebnis und ein ungewöhnliches Programm mit spannender, temperamentvoller und leidenschaftlicher Musik freuen.
Ensemble: Kammerorchester der Musikhochschule Münster
Solisten: Matias de Oliveira Pinto & Felicitas Stephan
Leitung: Prof. Matias de Oliveira Pinto
Termin & Ort: Samstag, 23.10.2010 um 20.00 Uhr
Emil Schumacher Museum, Museumsplatz 1, Hagen
Solisten:
Matias de Oliveira Pinto
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| Matias de Oliveira Pinto |
In São Paulo, Brasilien als Sohn einer Künstlerfamilie geboren. Schon in früher Kindheit erhielt er Klavierunterricht, später Cellounterricht und wurde bereits mit 18 Jahren, noch Schüler von Prof. Zygmunt Kubala, Lehrbeauftragter an der Musikhochschule in Curitiba (Brasilien). Noch im selben Jahr folgte ein Meisterkurs bei Aldo Parisot und ein erfolgreicher Wettbewerb, der ihm ein Stipendium der Herbert-von-Karajan-Stiftung einbrachte. In Europa folgte das Studium bei Prof. Eberhard Finke (1.Solocellist der Berliner Philharmoniker) sowie ein zweijähriges Studium an der Franz-Liszt-Akademie in Budapest bei Prof. Csaba Onczay. Weitere Meisterkurse bei Antonio Meneses, Gerhard Mantel, William Pleeth und Paul Tortelier. Viele Konzertreisen führten Matias de Oliveira Pinto durch Südamerika, Europa, USA, nach Japan, Australien und nach Neuseeland in welchen er sowohl als Solist als auch als Kammermusiker und Pädagoge tätig war. Matias de Oliveira Pinto ist in vielen internationalen Festivals aufgetreten. In Berlin ist er regelmäßig auch in den wichtigsten Konzertsälen der Stadt zu hören. Neben seiner Konzerttätigkeit ist Matias de Oliveira Pinto ein gefragter Cellopädagoge. Seit 1991 unterrichtet er u.a. an der Berliner Musikhochschule (UdK - seit Sommersemester 2005 als Gastprofessor). Zum Sommersemester 2005 ist er einem Ruf an die Musikhochschule Münster gefolgt. Er leitete bereits viele Violoncello- und Kammermusikkurse in Deutschland, Frankreich, Brasilien, USA und Japan.
Felicitas Stephan:
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| Felicitas Stephan |
Die Cellistin Felicitas Stephan vermittelt mit ihrem Spiel Leichtigkeit
und Raffinesse, Vielfarbigkeit, lebendigen Puls, Intensität
und Tiefe. Nichts wirkt bei ihr verstaubt oder gar akademisch
reduziert. Ob Teatro Verdi in Pisa oder Robert Schumann Haus
in Zwickau, ob Kulturhauptstadt RUHR.2010 oder Musik Festival
am Gardasee - seit mehr als 15 Jahren gibt sie Kammerkonzerte
in Duo- und Trio-Besetzungen und als Solistin unterschiedlicher
Kammerorchester.
Mit ihrem schmelzenden Ton hinterlässt sie dabei etwas Unverwchselbares:
Musik mit Seele.
Ihre Konzerte sind ein Erlebnis, das die Kostbarkeit des Momentes
nachhaltig spürbar werden läßt.
Mit überraschender, dramatischer Erzählkunst vermittelt Felicitas
Stephan Bilder von knisternder Spannung und packender Emotionalität,
wobei ihr anrührender, farbenreicher Klang dem Publikum
reine Freude und bleibende Glücksmomente schenkt.
Auf diese Weise entlockt sie großen Komponisten Geheimnisse,
beseelt vom Reichtum ihrer phantasievollen Interpretationen und
dem Klang ihres wunderbaren flämischen Cellos, gebaut 1752
von Joseph Benoît Boussu.
In ihren außergewöhnlichen Recitals mit unterschiedlichen
Kammermusikpartnern und mehreren Programmen zieht sie alle
Register des Violoncellos. Von den Harmonien der Sonaten von
Johannes Brahms, über die südamerikanische Saudade von
Egberto Gismonti bis hin zu neuen Klängen von Hans Werner
Henze reicht die Spannweite ihrer großen musikalischen Vielseitigkeit.
Die 7 CD-Einspielungen wie zum Beispiel „Werke bedeutender
Komponistinnen“ oder „Sonho Brasileiro“ sind Zeugnisse ihrer
musikalischen Erzählkunst in den unterschiedlichsten Stilrichtungen.
Dass man ihr 2003 u.a. die künstlerische Leitung des
Cellofestivals Celloherbst am Hellweg anvertraute, bestätigt ihre
erfolgreiche musikalische Arbeit. Dieses Festival versetzt immer
wieder von Neuem eine ganze Region in harmonische Schwingungen.
„Celloherbst am Hellweg 2010“
Ein Instrument, das wie kein zweites die goldenen
Farben und Stimmungen des Herbstes in Musik zu
verwandeln weiß, wird im Mittelpunkt eines kulturellen
Ereignisses von hohem Rang stehen:
das Violoncello.
Seit 2004 veranstaltete der „Kulturkreis der Unnaer Wirtschaft e.V.“
den „Celloherbst am Hellweg“, der mit über 30 Konzerten in 20 Städten
in 40 Tagen das östliche Ruhrgebiet in harmonische Schwingungen versetzt.
Das Besondere am Celloherbst ist
die Vielseitigkeit des Programmes, bedingt durch die
schier unendlichen Kombinations- und Einsatzmöglichkeiten
des Cellos:
Cello auf allen Saiten!
Wer es dann nur klassisch erwartet hat, liegt falsch.
Denn das Cello wird vielfältig präsentiert: mit Tango,
Pop und Rock, Literatur, Jazz, Tanz und alter Musik –
mit Kammermusik und auch solistisch mit Orchester
kann man z.B. das Cellokonzert: „Ode an den Westwind“ von Hans Werner Henze hören.
Da erklingen auch mal experimentierfreudige
Töne von „Apocalyptica“ oder ein Beatles-Song wie „Yesterday“, Bernsteins West side Story oder unbekannte Kompositionen
aus der Komponistinnen-Bibliothek Unna.
Ebenso gab es Literarisches: Wolf Wondratschek las
aus seinem neuen Roman „Mara“ und Adolph
Muschg präsentierte mit einem Cellisten „Eikan, du
kommst spät”.
Veranstaltungen in der Region:
| Kultur Veranstaltungen - Oktober 2010
| 09. | Oktober 2010 |
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11:00 Uhr
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Kinder - Malen GESCHICHTEN HÖREN UND MALEN Was denkt die Maus am Donnerstag? Bei Gedichten, kleinen Rätseln und Wortspielen lassen Kinder im Alter zwischen sechs und zehn Jahren im Jungen Museum am Samstag, 9. Oktober 2010, ihrer Fantasie freien Lauf. Vorgelesen werden witzige und nachdenkliche Texte, beim Zuhören können die Kinder ihre Eindrücke mit Farbe auf Papier erfassen.
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| 12. | Oktober 2010 |
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19:30 Uhr
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Konzert - Geräuschkulisse „Geräuschkulisse“ mit SMILE-Chor Gospel, Pop und Musical in der Kirche Am Widey - Unter diesem Namen seit einigen Jahren Herbsttourneen unter der Leitung des Musikers, Komponisten und Arrangeurs Axel Chr. Schullz statt.
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| 20. | Oktober 2010 |
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18:00 Uhr
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Architektur - Baugeschichte Referat über die Baugeschichte der Limburg Zum 90. Jahrestag der Gründung des Vereins für Orts- und Heimatkunde Hohenlimburg e.V.: Die Baugeschichte der Limburg seit ihren Anfängen im 13. Jahrhundert und die Geschichte des heutigen Schlosses Hohenlimburg sind Gegenstand eines Vortrages der Historikerin Dr. Stephanie Marra am Mittwoch, dem 20. Oktober 2010 um 18 Uhr im Schloß Hohenlimburg (Fürstensaal).
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19:00 Uhr
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Auftritt Nur die Liebe quält. Ein komödiantischer Blick auf große gescheiterte Romanzen
mit Simone Röbern und Stefan Keim - Die ganz großen Liebesgeschichten haben kein glückliches Ende: Romeo und Julia trinken Gift, Leonardo di Caprio versinkt im kalten Meerwasser mit der Titanic, Fausts Gretchen stirbt als Kindsmörderin.
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| 21. | Oktober 2010 |
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19:00 Uhr
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Vortrag - Geschichte HCO lädt zum Vortrag über Friedrich Alexander von Hövel Am Donnerstag, 21. Oktober 2010, lädt das Historische Centrum Hagen, Eilper Strasse 71-75, um 19 Uhr zu einem spannenden Vortrag. Historiker Dr. Oliver Schulz wird dann im HCO zum Thema „Friedrich Alexander von Hövel (1766-1826): Facetten einer adeligen Biographie in einer Zeit des Umbruchs“ referieren.
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| 23. | Oktober 2010 |
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20:00 Uhr
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Konzert - Klassik Celloherbst 2010: Grenzüberschreitende Klangfarben Dieses wirklich außergewöhnliche Kammerorchester ist ein besonderes Highlight des Celloherbst 2010. Weit entfernt vom normalen Konzertrepertoire, immer auf der Suche nach etwas Neuem - Klangsensibilität, Klarheit und Brillanz der Interpretationen sind Charakteristika, an denen sich das Kammerorchester der Musikhochschule Münster orientiert.
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| 25. | Oktober 2010 |
ab
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25.10.2010 - 21.11.2010 - Ausstellung Kunstausstellung von Giuliano Zivieri Komplexes Lichtspiel und sinnliche Erfahrungen: „Wein bringt Emotionen hervor. Die Kunst ist in der Lage, diese Emotionen einzufangen und in jedem Werk wieder hervorzuheben. Geschmack, Geruch und Farbe verdichten sich in Empfindungen, die oft und gern die Ideen des Künstlers erschließen. Sie verwandeln einen Gedanken in ein Werk.
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| 31. | Oktober 2010 |
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11:15 Uhr
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Ausstellung - Führung FÜHRUNG: Die ARCHITEKTUR DER ERINNERUNG Am Sonntag, 31. Oktober 2010, um 11.15 Uhr wird eine Führung "im Kunstwerk" angeboten. Denn im Osthaus Museum, genauer: im Erdgeschoss des historischen Folkwang-Baus, erwartet die Besucher eine raumfüllende Installation der Künstlerin Sigrid Sigurdsson.
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Emil Schumacher Museum

Hochstraße 71 58095 Hagen Tel: +49 02331 3060 066 Öffnungszeiten:
Dienstag bis Freitag von 10 bis 17 Uhr
Samstag und Sonntag von 11 bis 18 Uhr
Das Kunstquartier Hagen ist am 24.12./25.12./31.12./1.1./1.5. sowie Oster- und Pfingstmontag geschlossen.
[weitere Informationen]
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