SKC Blau Gold Hagen 1959 e.V.

p. Adr. Marcus Witte
Karl-Halle-Straße 99
58097 Hagen
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Nachrichten SKC Blau Gold Hagen 1959 e.V.:
[01.11.2009 - Sportkegeln]
Schwere Auswärtspackung für Blau Gold Hagen
Fanbus und nur eine Topzahl reichten nicht gegen starke Neheimer auf Rekordniveau. Hagener kamen trotz massiver Fanunterstützung in Neheim mächtig unter die Räder.
[23.10.2009 - Sportkegeln]
Blau Gold Hagen erwartet ein schweres Spiel in Neheim
Am Samstag treffen am 6. Spieltag der NRW-Liga im Westfalen Süd Klassiker der KSC Neheim und Blau Gold Hagen aufeinander. Ein Spiel das Spannung verspricht, nicht nur weil man den Tabellen dritten gegen den Tabellen vierten der Liga im direkten Duell sieht.
[13.10.2009 - Sportkegeln]
Blau Gold Hagen gewinnt gegen Alsdorf
Der fünfte Spieltag brachte das international besetzte Team aus Alsdorf an die Volme. Der Aufsteiger aus dem Aachener Umland erwies sich als die erwartet harte Nuss. Die Blau Gelben zeigten sich aber gut auf den Gegner eingestellt und so ließ man durch eine konzentrierte Leistung am Ende auch nichts anbrennen.
[09.10.2009 - Sportkegeln]
Hagen erwartet unberechenbaren Aufsteiger KSK 58/02 Alsdorf
Am Sonntag den 11.10.2009 10:00 Uhr erwartet Blau Gold Hagen den Aufsteiger aus Alsdorf am Märkischen Ring 50 auf den Bahnen 13 bis 16. Das Team aus dem Aachener Umland erweißt sich bisher als unberechenbare Größe und schwer einzustufen.
[05.10.2009 - Sportkegeln]
Matthias Simon mit persönlicher Bestleistung
913 Holz von Matthias Simon als neue persönliche Bestleistung (65 9ner bei 120 Wurf) in einem NRW Liga Punktspiel für Blau Gold reichen am Ende doch nicht aus.
weitere Informationen:



Training und Wettkämpfe Bahn 13 -16 im Kegelsportzentrum Hagen
Märkischer Ring 50
58097 Hagen

Trainingszeiten: jeden Mittwoch von 18:00 – 23:00 Uhr

Spielklassen
NRW Liga Herren , Bezirksliga, Bezirksklasse

Gründung und Wurzel des Clubs Blau Gold

Vom Karneval zum Sportkegeln...

In den 50er Jahren versucht die große Hagener Karnevalsgesellschaft unter dem damaligen Präsidenten Walter Muths und dem Elfer Rat vor allem von März bis Ende des Jahres von Zeit zu Zeit eine gemütliche Zusammenkunft zu ermöglichen, denn alles lief am Aschermittwoch bisher auseinander und formierte sich erst am 11.11. wieder.

Einige Freunde kamen auf den Gedanken einen Kegelklub zu gründen. Man fand im Keglerheim Humpert am Höing die Möglichkeit zum Kegeln und am 13. Mai 1959 wurde der Klub „ Hagau Lo Gohn“ (GHK) Hagen aus der Taufe gehoben. 24 Karnevalsfreunde schlossen sich am Gründungstag dem Klub an. Im 14tägigen Rhythmus konnte man sich austoben, denn vom Kegeln verstand man nur wenig - also war die Gemütlichkeit erst mal im Vordergrund. Bald darauf wurde der Klub auch Mitglied des Hagener Keglervereins e.V. (HKV)

Im Lauf der Zeit formierte sich der Klub neu und es kam der Wunsch auf, professionelleres Kegeln, Sportkegeln, durchzuführen. Eine Namensänderung musste her und auf Vorschlag einer Dame wurde der Name „Blau Gold Hagen“ ausgewählt. Bald nach der Gründung gewann der Sport immer mehr an Bedeutung, so meldete Blau Gold Hagen 1963/1964 erstmals eine Mannschaft für die Ligenspiele und wechselte zur Sportkeglerhalle Vogelsang.

Wechselvolle Auf - und Abstiege zwischen Kreis-, Bezirks- und Gauliga folgten. Doch Sport war nur ein Gesicht des Klubs, schließlich ging man ja aus einem Karnevalsverein hervor. Denkwürdige Kegeltouren und Feiern zu jedem Anlass belebten das Klubgeschehen. Vom 15. bis zum 24 Mai 1969 richtete der Klub anlässlich des 10jährigen Bestehens ein eigenes Turnier aus, das im gesamten DKB Raum Anerkennung fand. Als GTT Turnier (Gemischtes Tandem – Turnier) lockte es Spielerinnen und Spieler aus ganz Deutschland an.

Herausragende Funktionäre entsprangen gleichfalls aus dem Club Blau Gold. Wie Walter Muths, Gründungsmitglied sowie langjähriger Vorsitzender des Hagener Keglerverein und Förderer des Sports und Paul Kamiter, seiner Zeit sogar DKB Geschäftsführer und Mitinitiator des Kegelsportzentrum Hagen …

History Teil 2 1979 – 2001

Sportliche Hoch- und Tiefpunkte, Jugendliche wurden etabliert.

Der Club veränderte sich, der Sport rückte immer mehr in den Mittelpunkt. Jugendspieler wurden mehr und mehr in den Klub integriert. Ab der Saison 1980 stellte man sich mit drei Mannschaften dem Sportgeschehen. Aber für mehr als Gauliga reichte das Potential augenblicklich nicht, zwar gelangen dem einen oder anderen absolute Topzahlen, doch die Substanz über eine komplette Saison fehlte noch. Dennoch sorgte Blau Gold Hagen 3 bereits für Aufsehen, denn das Team, ausschließlich bestehend aus A-Jugend Spielern, stellte die Kreisklasse auf den Kopf.

Bild: Sportkegeln - Blau Gold Hagen 3 im Jahre 1980
Blau Gold Hagen III - 1980


Sport und Feiern hielten sich immer die Waage, mal baute man zur Weihnachtszeit im Kegelzentrum das Casino um, demontierte gleich den ganzen Tresen und verwandelte die Gastronomie in einen Märchenwald mit Weihnachtsmarkt; 1986 pumpten die Jungs um Walter Muths sogar mal 5000 Liter Wasser in den Großen Saal um Boote fahren zu lassen. Um die Statik des Gebäudes machte man sich zu der Zeit noch keine Gedanken – aber Spaß hat es allen gemacht.

Bild: Weihnachtsfeier - Blau Gold Hagen im Jahre 1986
Weihnachtsfeier 1986


1984 feierte Blau Gold Hagen sein 25 jähriges Jubiläum. Die Gründungsmitglieder Walter Muths, Horst Hubricht, Friedel Klüter, Walter Müschenborn und Sportwart Günther Falke pflanzten zwei Eichen und zwei Blutbuchen in den Grünlagen des Kegelzentrum. Vertreter aus Politik und Wirtschaft und Sport feierten mit dem Club.

Bild: 25 Jahre Blau Gold Hagen
25 Jahr-Feier von Blau Gold Hagen


1989 schaffte die erste Mannschaft nach dramatischem Saisonverlauf endlich den Aufstieg in die Oberliga. Nach vier Jahren Oberliga sicherte man sich erstmals die Meisterschaft in einem Herzschlagfinale vor KSC Lünen.

Auf den Heimbahnen der Lünener spielte Blau Gold Hagen 4026 Holz Klubrekord bei 6 x 100 Wurf und durfte an den Aufstiegsspielen zur NRW - Liga teilnehmen. Dort spielte das Team um Jürgen Hoppmann, Kai Girke, Thomas Gebehenne, Andreas Wagner, Dieter Pütter und Gerhard Heise jun. die konstantesten Zahlen, waren aber als Mannschaft zu schwach um sich unter die ersten Drei zu spielen. Mannschaften wie Kerpen, Mönchengladbach und Essen gaben hier den Ton an.

Bild: Oberliga-Meister Blau Gold Hagen 1989
Blau Gold wird Oberliga Meister 1989


Im Jahre 1996 wurde Gründungsmitglied Walter Müschenborn 70 Jahre alt, allen Blau Gold Akteuren wird der Abend unvergessen bleiben. Nach vier weiteren Jahren Oberliga folgte 1997/1998 eine ganz schwarze Saison für Blau Gold. Erstmals holte man Auswärts keine Punkte und musste mit der ersten Mannschaft aus der Oberliga und gleichzeitig mit der Reserve aus der Gauliga absteigen. Der direkte Wiederaufstieg gelang nach einem schwachen Saisonstart nicht und sollte sich am Ende als Fatal erweisen.

Einen Trost hatten die Hagener: In Dortmund bei tropischen Witterungsverhältnissen um 35 Grad gelang es erstmals den Westfalen Süd Pokal zu gewinnen. Mit der Besetzung Hoppmann, vom Hofe, Platte, Girke, Witte und Pütter gewann man den Cup vor VSK Baukau Herne, RK Sundern und Germania Hagen 3. Im WKV Pokalfinale in Neuss wurde man als Bezirksligist Vierter, hinter ESV Siegen, Kirchlengern, Kamp-Lintfort und Hürth.

Ein Jahr vor der Jahrtausendwende löste sich Blau Weiß Hagen auf und wechselt mit den Sportfreunden Heinz Möbus, Peter Möbus, Friedhelm Emmerich, Walter Heiman, Peter Marcegalia, Rüdiger Guduscheid, Carsten Guduscheid, Bernd Trilling, Erich Poggel und Udo Heemsoth zu Blau Gold Hagen, ein absoluter Zugewinn für den Club. In der Saison 1999/00 gelang endlich der Wiederaufstieg in die Westfalen Süd Liga.

Leider stieg man in der folgenden Saison wieder ab. Beide Lokalduelle gegen KSG Hagen 2 gingen verloren und man befand sich zum Saisonschluss am Ende der Tabelle.

History Teil 3 2001 – heute

Neuzugänge, ein Umbruch und der sportliche Höhepunkt

Im Jahre 2001 gab es dann erneut einen großen Umbruch im Klub. Die erste Mannschaft wurde neu formiert, immerhin gab es 8 Neuzugänge für die Saison, die im Spielbetrieb und Klubleben integriert werden mussten. Nach einer guten Saison gelang in der folgenden Saison der Wiederaufstieg in die Westfalen Süd Liga.

In der Saison 2002/03 ging nach einer knappen Niederlage in Castrop Rauxel im Lokalduell das wichtige Heimspiel gegen den Lokalrivalen KSG Hagen mit 7 Holz verloren. Willi Wortmann glänzte noch mal mit fantastischen 873 Holz. Blau Gold Hagen holte sich aber die drei verlorenen Punkte durch konzentrierte Leistungen beim Rückspiel wieder und konnte sich sicher in der Westfalen Süd Liga halten. KSG Hagen ging den bitteren Weg in die 5. Liga.

Im Westfalen Süd Pokal ereichte man das Finale in Wanne Eickel erstmals mit zwei Mannschaften. Blau Gold Hagen 1 wurde vor KSF Herne, KF Gladbeck und Blau Gold Hagen 3 Pokalsieger. Blau Gold Hagen 1 spielte in der Besetzung Marcus Witte, Kai Girke, Benjamin Schulz, Jürgen Hoppmann und Christian Platte. Blau Gold Hagen 3 trat mit Dieter Pütter, Daniel Pütter, Benjamin Murr, Walter Bloch und Dennis Pütter an.

Bild: Pokalsieg Westfalen-Süd 2003
Blau Gold gewinnt den Westfalen-Süd Pokal 2003


Im WKV Pokal in Langenfeld hatte die Erste nur hinter KSC Kerpen das Nachsehen. Blau Gold Hagen belegte vor KSC Werther, Meinerzhagen und Hürth den zweiten Platz.

Die Saison 2003/04 sollte die erfolgreichste der Klubgeschichte werden. Man hatte sich einiges vorgenommen und gleich am ersten Spieltag glänzten die Hagener mit einer sensationellen Leistung. Mit einer Superzahl von 4976 konnte man mit zwei Holz beim Mitfavoriten DSC Wanne Eickel gewinnen. Daraufhin wurde Aufsteiger Witten zu Hause klar 3:0 geschlagen und auch der große Konkurrent KSC Lünen musste den Blau Goldenen einen Punkt mit auf die Reise geben. Nach einem Punkt in Neheim stand man am vierten Spieltag in Gelsenkirchen vor drei weiteren Punkten, doch leider reichte es nicht mehr ganz zum Sieg und die Hagener mussten sich mit einem Punkt begnügen. Nach drei Punkten gegen Wattenscheid II kassierte man in Herne die letzte Niederlage der Saison. Trotz einer Spitzenzahl von 4912 hatten die Hagener im Gysenberg Park das Nachsehen.

Nach einem 3:0 gegen Waltrop gab man zu Hause gegen Wanne Eickel den ersten Heimpunkt der Saison ab, trotz Bahnrekord von Benjamin Schulz mit 903. Durch einen knappen aber sehr wichtigen Sieg in Witten mit 4976 erreichte man nun endlich zum ersten Mal die Führung in der Tabelle. Nun starteten die Hagener eine unglaubliche Serie und gewannen alle fünf restlichen Spiele mit 3:0. Zum zweiten Mal in der Klubgeschichte gewann man die Meisterschaft in der Westfalen Süd Liga (mal wieder knapp vor Lünen), Blau Gold Hagen 2 wurde Vierter der Bezirksliga, Blau Gold Hagen 3 sicherte sich als Aufsteiger den Klassenerhalt in der Bezirksliga und Blau Gold Hagen 4 stieg als Meister der Kreisliga in die Bezirksklasse auf.

Im Westfalen Süd Pokal stand man nach Siegen über Gelsenkirchen Buer, TuS Iserlohn und RK Sundern erneut im Pokalfinale und verliert in Merklinde knapp gegen PSV Gelsenkirchen 2 das Finale.

Nun sollten zwei ganz große Tage in der Geschichte von Blau Gold Hagen folgen. Am 8. und 9. Mai fanden die Aufstiegspiele zur NRW Liga statt. Nur die ersten drei Plätze bedeuteten die Eintrittskarte zur NRW Liga. Rösrath wurde als haushoher Favorit gehandelt, Solingen als sehr stark eingeschätzt. Gütersloh/Rheda, Blau Gold Hagen und Wehbach als die Teams für den dritten Platz.

Solingen begann sehr stark und setze sich nach drei Spielern erst mal an die Spitze dann das direkte Duell Rösrath, Gütersloh und Hagen. Marcus Witte (803), Kai Girke (828) und Jürgen Hoppmann (816) kauften den Rösrathern erst mal den Schneid ab und gingen mit 43 Holz in Front und lagen auf Platz zwei. Gütersoh und Wehbach waren weit zurück, Solingen legte mit der zweiten Kette noch mal richtig zu und baute den Vorsprung weiter aus. Jetzt kamen drei ganz starke Rösrather, die sich bei den Hagenern revanchierten und sich wieder auf Platz 2 spielten. Blau Gold Hagen kam durch die Zahlen von Matthias Simon (773), Dirk Filon (803) und Benjamin Schulz (833) nur 6 Holz zurück auf Platz drei. Nach dem ersten Tag lag Gütersloh mit 184 Holz Rückstand schon weit hinter Hagen zurück.

Bild: Blau Gold Hagen


NRW LIGA AUFSTIEGSRUNDE Tag 1
Pl.VereinErgebnis
1.KSF/BW 51 Solingen4940
2.CFK/GW Rösrath4862
3.Blau Gold Hagen4856
4.KV Gütersloh/Rheda4672
5.VfL Wehbach4630


Am zweiten Tag war Marcus Witte erster Starter für Blau Gold und beeindruckte erst einmal mit 836 Holz, (Bild_7) Kai Girke (828), Jürgen Hoppmann (843) legten noch mal richtig nach. Nicht zuletzt die letzte Räumbann Hoppmanns (125, 13 Neuner) sorgte dafür, dass die Stimmung in der Halle ins unermessliche stieg. Durch diese souveräne Leistung lag Blau Gold Hagen ganz klar auf Platz zwei und begann allmählich die führenden Solinger anzugreifen. Durch mitgebrachte Hupen, Rasseln, Hörner und Trommeln drehten die mitgereisten Anhänger von Rösrath, Solingen und Hagen richtig auf. Der Hagener Chef Einpeitscher Christian Ney gab jetzt richtig Gas und die Fans auf den Rängen folgten jedem Gesang, die man auch zahlreich aus den Hochzeiten des Hagener Basketballs kannte.

Bild: Blau Gold Hagen


So langsam bahnte sich eine Sensation an, denn Matthias Simon lief zur ganz großen Form auf und spielte mit Abstand die beste Zahl in der ganzen Aufstiegsrunde (863). Blau Gold Hagen war vor Solingen und Rösrath in Führung gegangen, Gütersloh und Wehbach waren zu Statisten degradiert. „Jetzt geht’s los, wir sind nicht mehr aufzuhalten“ hallte es von den Rängen. Als fünfter Starter war für die Hagener Benjamin Schulz auf die Bahn gegangen, der mit 795 nicht den besten Tag erwischt. Solingen kam wieder näher heran, doch Jungvater Dirk Filon lieferte sich ein spannendes Duell gegen Damm, das er mit 806 zu 803 für sich entschied.

Bild: Blau Gold Hagen Zuschauer
Bild: Blau Gold Hagen Zuschauer


Blau Gold Hagen schaffte die Sensation, denn mit 4968 am zweiten Tag in Kamp – Lintfort hatte man eine Zahl gespielt, die auf diesen Bahnen in der gesamten Saison keiner gesehen hat. Standing Ovations von den Rängen, Anerkennung und Begeisterung von Anhängen aller Lager, von Offiziellen und Funktionären.

NRW LIGA AUFSTIEGSRUNDE Tag 2
Pl.VereinTag 1Tag 2Gesamt
1.Blau Gold Hagen485649689824
2.KSF/BW 51 Solingen494048389778
3.CFK/GW Rösrath486248259687
4.KV Gütersloh/Rheda467246749346
5.VfL Wehbach463046449274
Bild: Blau Gold Hagen - Aufgestiegen


Dünne Luft in der NRW Liga Blau Gold Hagen kämpft auf der letzten Rille und schafft den Klassenerhalt nach den Playdowns

Die Saison 2004/ 2005
Bei aller Euphorie für die Neue Saison in der NRW Liga zum Saisonauftakt in Hilden gab es bei der schweren Auswärtsbegegnung eine knappe 0:3 zu 48:30 Niederlage. Den Auswärtspunkt schon vor Augen stand man auf der Zielgeraden mit leeren Händen da. Als Ligabegrüßung bekamen wir einen neuen Bahnenrekord von 942 durch Markus Gruben serviert. Die Heimbegegnung gegen Castrop Rauxel II konnte sicher gewonnen werden aber dann hagelte es erst mal eine ganze Serie von Niederlagen bzw. Leergeld in der neuen Liga. Der erste Doppelspieltag in Wattenscheid und Aachen endete mit Vollrasur ohne Schaum. In Wattenscheid, Aachen und Herford gab es dicke Auswärtsschlappen. Den ersten Block hielt man noch mit aber dann ging den Hagener früh die Substanz aus. Einfacher wurde die Saison nicht am 6. Spieltag kam Mitaufsteiger Rösrath nach Hagen. Topspieler Manfred Selge landete für Rösrath im ersten Block mit 866 einen ganz starken Treffer und eine knappe Führung von 18 Holz für sein Team. Blau Gold Hagen blieb aber dran drehte das Spiel und gewann am Ende recht deutlich 3:0 mit eine Vorsprung von gut 100 Holz. Von da an schien der Knoten bei Blau Gold zu platzen in Kamp - Lintfort wurde das erste Auswärtsspiel mit 4940 Holz in der noch jungen NRW Liga Geschichte sensationell gewonnen. Benjamin Schulz spielte 878 und wurde Tagesbester. Nach dem Motto wie gewonnen so zerronnen verlor man gleich sein Heimspiel gegen Oberlohberg, obwohl Marcus Witte (848) und Benjamin Schulz (864) recht stark begannen konnte die Oberlohberger Mitte durch Dirk Schlagregen (857) und Daniel Niesner (828) das Spiel wieder drehen. Blau Gold Hagen brach im Schlussblock ein und fand sich auf Tabellenplatz 9 wieder. Auch in Castrop hatte man das Spiel lange Zeit im Griff war klar auf Siegerkurs war aber am Ende nicht taff genug um 3 Punkte von der Wartburgstraße zu entführen. Irgendwie schien Sand im Getriebe zu sein; es machten sich Ermüdungserscheinungen breit. Der zweite Doppelspieltag der Saison endete mit einem Debakel gegen SK Wattenscheid. Blau Gold Hagen verlor nach gutem Spiel das Match mit 20 Holz. Wieder mal hielt der letzte Block dem Gegnerischen Druck nicht Stand. Die NRW Liga hat es in sich zeigt man schwächen in seinem Spiel bekommen die Gegner dich gleich zu fassen. Dazu kam noch die Miesere in Hagen standen die Syndur Top (Pinne) auf der Bahn fast jeglicher Heimvorteil wurde durch dieses Material kompensiert. Jedes Heimspiel wurde fast zu Roulette. Erst am 16 Spieltag der Saison fing sich das Team wieder ausgerechnet gegen Kamp- Lintfort wurde ein neuer Bahnenrekord aufgestellt 5009 Holz reichten zu einem sicheren 3:0/52:26 Heimsieg. Viel genutzt hatte die Leistung eigentlich nicht denn Blau Gold Hagen stand nach Minuspunkten immer noch auf dem vorletzten Tabellenplatz. Nur noch 2 Spiele und es mussten endlich wieder Auswärtspunkte her um sich für die kommenden Playdowns eine gute Ausgangsbasis zu schaffen.

Hagener Invasion
Auch der letzte im Club hatte begriffen das Team braucht Unterstützung und nach dem Motto Hagener Invasion ging es mit fast 70 Anhängern und zwei Bussen nach Dinslaken auf Punktejagd. Eine Tolle Kulisse bildete die Plattform für Daniel Niesners (899) Holz, Tagesbester für Oberlohberg und für Blau Gold Hagen gab es nach großen Kampf 31 Wertungen und den wichtigen Zusatzpunkt. Jürgen Hoppmann (817), Benjamin Schulz (809) sowie Kai Girke (798) und Raphael Kerkhoff (793) zeigten richtig Biss. Der letzte Spieltag in Solingen sollte die Vorendscheidung bringen bei einem Sieg würde eine Meilenstein zu Klassenerhalt fallen.

Hexenkessel in Solingen
Wieder mal ging der Fanbus auf Reisen bei Blau Gold Hagen konnte 2 Blöcke lang das Spiel an der Schmalzgrube offen halten Die Topzahlen von Manni Damm (827) und Florian Grohmann (876) wurden durch Marcus Witte (834) und Raphael Kerkhoff (831) pariert. Jens Grohmann (830) konnte sich gegen Jürgen Hoppmann (825) nur knapp durchsetzen. Benjamin Schulz (809) holte gegen Ingo Borkowski (767) richtig auf. Kai Girke (821) machte weiteren Boden gegen Uwe Steinbeck (799) gut. Aber Matthias Simon hatte keinen guten Tag und wurde gegen Christian Platte ausgewechselt. Ralf van Baal (796) hatte dann klare Vorteile für Solingen. Das Spiel endete mit 4895:4850 / 40:38 Wertungen und der Zusatzpunkt ging nach Hagen. Blau Gold musste als Tabellenachter der NRW Liga in die Abstiegsrunde.

Die Abstiegsrunde
Beim Tabellenletzten Castrop Rauxel II begann der Abstiegskampf. Die Hagener erwischten keinen optimalen Start aber Benjamin Schulz und Kai Girke konnten die Kohlen noch mal aus dem Feuer holen. Blau Gold Hagen kam hinter Castrop Rauxel auf Platz 2. In Solingen gelang es wieder den zweiten Platz zu belegen. Im Heimspiel in Hagen gab es dann die volle Punktzahl und der Klassenerhalt in der NRW Liga das große Saisonziel wurde dann endlich gesichert. In Aachen wurde man vor Castrop Rauxel II dann dritter. Blau Gold gab in seiner ersten NRW Liga Saison auf Syndur Top Material 9 Heimpunkte mit 2 Heimniederlagen ab. Gewann 1 Auswärtsspiel und holte 6 Auswärtspunkte.

Auch in der Bezirksliga machte sich der Kräfteverschleiß der ersten Mannschaft bemerkbar. Nicht immer hatte man die beste Besetzung zur Verfügung so das mehr als der 5. Tabellenblatz nicht drin war; das Team gab 5 Heimpunkte ab holte aber Auswärts 6 Zähler. Blau Gold Hagen III wurde in der Bezirklasse dritter.

Saison 05/06: Saisonziel - Nie wieder Playdowns
Nach dem Höllenritt im ersten NRW Liga Jahr war der Teamführung von Blau Gold klar bloß keine Playdowns mehr spielen. Das ist zwar spannend kostet aber mächtig Nerven. Am ersten Spieltag begann der Club die Saison mit einem Paukenschlag beim ex Mitaufsteiger Blau Weis 51 Solingen konnte man das erste Auswärtsspiel gleich gewinnen. Gegen einen der Mitfavoriten Hilden büsste man den ersten Heimzähler ein. In Aachen drehten die Hagener wieder auf hatten das Spiel bis 30 Wurf vor Schluss schon fast im Sack. Benjamin Schulz holte sich in Aachen mit 914 den Bahnenrekord Blau Gold verlor das Spiel aber mit knapp 80 Holz. In Remscheid bei SW Union Remscheid einen ganz Heimstarken Aufsteiger ging wieder der Fanbus auf Reisen. 5057:4914 (2:1/46:32) endete die beinhart und hochklassig geführte Partie für Remscheid. Ein wichtiger Punkt für Hagen. Beim Haushohen Favoriten der TG Herford gewannen die Hagener sensationell den ersten Block. Raphael Kerkhoff (860) und Marcus Witte (846) ließen Stefan Michel (829) und Dirk Haferkämper (816) recht blass aussehen. Routinier Dieter Schütz (904) Tagesbester rückte die Herforder Schieflage wieder gerade. Benjamin Schulz (855) und Matthias Simon (815) holten sich durch eine kampfstarke Leistung dann den Zusatzpunkt. In Rösrath gelang ein weiter Punktgewinn Raffa Kerkhoff (898) spielte sein bestes Spiel für Blau Gold, Benjamin Schulz glänzte mit 887. Gegen den alten Rivalen und Westfalen Süd Liga Aufsteiger KSC Lünen gelang am 16. Spieltag ein weiterer 3:0 Auswärtssieg. Blau Gold Hagen schaffte den Sprung auf Tabellenplatz 3 und ging mit TG Herford II, SK Meide 63 Hilden und Cfk/GW Rösrath in die NRW Liga Play-offs. Dabei wurden die Hagener am ende auch dritter der Liga. Saisonbilanz: Das Team schaffte es bei zwei 3:0 Auswärtssiegen insgesamt 10 Auswärtspunkte einzufahren, gab allerdings auch 5 Heimpunkte an der Volme auf den so genannten Heimbahnen ab.

In der Bezirkliga wurde Blau Gold Hagen 2 hinter KSC Neheim 2 Gruppenzweiter Blau Gold Hagen 3 holte sich in der Bezirksklasse den zweiten Tabellenrang.

Saison 2006/2007:

Eigenständigkeit und Definition der neuer Ziele
In der Saison 2006/2007 wurde die Erfolgsgeschichte Blau-Gold Hagen um ein Kapitel erweitert. Die Ziele waren relativ hoch und so begann die 1. Mannschaft um Mannschaftsführer Raphael Kerkhoff mit einem konzentrierten 3:0 Erfolg gegen Aufsteiger TG Friesen Klafeld- Geisweid. Mit diesem Erfolg im Rücken setzte das Team gleich zum ersten Höhenflug an. Beim ersten Auswärtsspiel der Saison kam der gefürchtete Bus zum Einsatz. Unter dem Jubel der 50 mitgereisten Blau Gold Fans musste sich Aufsteiger Neheim beim ersten Heimspiel 3:0 gegen Blau Gold Hagen geschlagen geben. Beim nächsten Heimspiel wartete Favorit Rösrath auf die Mannen von der Volme. Nach heißem Kampf und Kegeln der Extraklasse konnten die Rösrather verdient einen Zähler aus Hagen entführen. Diesen holte man sich beim nächsten Auftritt bei Aufsteiger Hürth wieder zurück; herausragend hierbei der Hürther Yongster Andre Laukmann mit 888 LP. Gegen den SKC Paffrath ging der eine Punkt gleich wieder mit auf die Reise. Dabei gab Daniel Pütter sein Debüt in der ersten Mannschaft.

Schon nahte der nächste Höhepunkt der Saison. Drittes Auswärtsspiel, zweiter Buseinsatz. Diesmal war der RSV Samo Remscheid das Ziel der Reise. Und wieder ließen die Spieler die Fans nicht auf dem Trockenen sitzen. Der zweite 3:0 Auswärtssieg der Saison brachte zunächst die sichere Tabellenführung. Die Blau-Gold Maschinerie war auf Betriebstemperatur und sie lief weiter. In der Folge besiegte man Eschweiler zuhause 3:0, holte einen Punkt in Kamp-Lintfort und Hilden. Bei den Auswärtsspielen gab Benjamin Murr sein Debüt in der ersten Mannschaft. Die Vorrunde verlief nahezu optimal für das Team, leider sollte dieser Trend nicht anhalten. Zum Beginn der Rückrunde startete man bei den Friesen erneut den Fanbus und verpasste einen 3:0 Erfolg knapp und musste somit mit einem Punkt zufrieden geben. Neheim holte sich zumindest einen der drei Punkte wieder und in Rösrath gab es dann eine volle Breitseite. Mit einer außerirdischen Leistung von 5308 Holz zu 4882 Holz wurde man zu 21 nach Hause geschickt. Den Tiefpunkt der Saison erreichte man im Spiel gegen Hürth als die Hälfte der Mannschaft völlig indisponiert war. Wieder ging ein Punkt mit auf die Reise an den Gast.

Es war Katerstimmung angesagt und man musste sich noch mal gewaltig zusammenreißen. In Paffrath wirkte das Team dann wie ausgewechselt. Eine konzentrierte Leistung brachte einen Zähler und fast den Sieg gegen die Paffrather Reserve. Die beiden Paffrather Bundesliga Cracks Michael Stippe und Marcel Liefgen als Leihgabe der ersten Mannschaft retteten ihr Heimspiel. 2 Punkte blieben in Paffrath aber der Zusatzpunkt und 37 Wertungen gingen an die Volme. Wieder mehr Selbstvertrauen beim Team, aber leider ging auch dieser sauer verdiente Punkt gegen Remscheid wieder von dannen. In Eschweiler gab es dann ein unglückliches 48:30 und gegen Kamp-Lintfort konnte man endlich mal wieder glatt siegen. Würde man das letzte Spiel 3:0 gewinnen wäre man zweiter und hätte eine gute Ausgangsposition für die Play-offs. Aber die Hildener schnappten uns den Punkt ebenso knapp weg, wie wir zuvor in Hilden. Bernd Tillmanns spielte hier zwei Mal die Hauptrolle.

Somit beendete die 1. Mannschaft die Runde auf Platz 3. Die 2. Mannschaft spielte eine Saison mit Höhen und Tiefen und konnte sich von den Relegationsplätzen fernhalten. Denn in der Bezirksliga wie in der Bezirksklasse wurde die Gruppenanzahl verkleinert und somit war man sehr schnell im Abstiegsstrudel. Man beendete die Saison auf Platz 3. Die 3. Mannschaft konnte dagegen die Relegation nicht vermeiden, verblieb aber trotzdem in der Bezirksklasse.

Für die erste Mannschaft standen die Play-offs an. Eine ganz klare Angelegenheit, niemand würde Rösrath gefährden können, dachte man. Doch weit gefehlt. Der Ausgang des ersten Play-off Tages brachte die Sache noch mal ins Wanken. In Paffrath siegt die Heimmannschaft vor Hagen und Eschweiler. Rösrath hier nur vierter. Rüdiger Mikolon sicherte mit seinen 901den Pafrather Tagessieg, knapp 80 Holz dahinter dann Blau Gold Hagen auf Rang Zwei. Alle Mannschaften fuhren Punktgleich nach Hagen. Dort hieß das Ergebnis: Hagen, Rösrath, Eschweiler, Paffrath. In Eschweiler hatte das Team aus Rösrath den ersten Matchball. Man musste dem Mannen um Fidi Kohlhoff schon in Schach halten um mit einem zweiten Platz in Rösrath den Aufstieg perfekt zu machen. Aber Altmeister Joe Hennes verhinderte mit all seiner Bahnenerfahrung dieses Vorhaben. Rösrath landete 34 Holz vor Hagen, der Käse war gegessen. In Rösrath siegte dann die Heimmannschaft, Hagen sicherte sich den zweiten Gesamtplatz und Eschweiler wurde dritter.

Der zweite Platz in der NRW-Liga stellte die beste Platzierung in der Vereinsgeschichte dar.


Auf Sportpolitischer Ebene tat sich 2007 auch etwas. Der Club Blau-Gold Hagen machte sich nach 45 Jahren unter dem Dach des Hagener Keglerverein selbständig. Trat zum 30.06.07 geschlossen aus dem Hagener Keglerverein von 1925 e.V. aus.

Blau Gold Hagen ist jetzt ein 100 Prozent eigenständiger Verein und trägt im Vereinsregister den Namen SKC Blau-Gold Hagen 1959 e.V.

Die sportliche Ausrichtung des Clubs Blau Gold zur Förderung des Hagener Kegelsportes und zur Bündelung der eigenen Verfügbaren Ressourcen machte diesen Schritt unumgänglich. Die Saisonzeile für 2007/2008 sind klar definiert das Team will mit seiner ersten Mannschaft in der NRW Liga wieder um die Meisterschaft und den Aufstieg in die 2. Bundesliga spielen.

Sportangebot in Hagen

A:Aerobic(4), Aikido(1)
B: Badminton(4), Basketball(8), Boxen(2)
F: Faustball(2), Fechten(1), Federfußball(2), Fußball(12)
G: Gewichtheben(2), Gymnastik(12)
H: Handball(6)
J: Jiu-Jitsu(1), Judo(3)
K: Karate(4), Kanu(3), Kegeln(1)
L: Leichtathletik(5)
M: Mountainbike(1), Mutter-Kind-Turnen(1)
R: Radsport(2), Reiten(2)
S: Schach(1), Schießen(1), Schwimmen(5), Segeln(5), Skilaufen(1), Sportkegeln(1), Squash(1)
T: Tanzen(1), Tauchen(1), Tennis(8), Tischtennis(5), Turnen(9)
V: Volleyball(8)
W: Wandern(2), Wasserball(1)


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  • Der Eintrag ist selbstverständlich kostenlos.
  • Angabe aller gewünschten Kontaktmöglichkeiten.
  • Logo oder Vereinswappen.
  • Die Möglichkeit Berichte und Veranstaltungshinweise zu veröffentlichen.
  • Vereinsgeschichte.
  • Verknüpfung mit den Sportanlagen.
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Dienstag, 28.03.2017 - 12:06  - 532 Seitenaufrufe 

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